Gesundheit Nord plant Zentralisierung von Klinik-Abteilungen

  • Abteilungen werden am Klinikum Mitte zusammengelegt
  • Klinikum Links der Weser verliert Bereiche
  • Betroffen sind Geburtshilfe, Frühchenversorgung und Gynäkologie
Baustelle beim Neubau des Klinkums Bremen Mitte.
Abteilungen sollen vom Klinikum Links der Weser abgezogen und hier im Klinikum Bremen-Mitte zentralisiert werden. Bild: Radio Bremen

Der Klinikverbund Gesundheit Nord (Geno) hat Pläne bestätigt, wonach die Geburtshilfe, die Frühchenversorgung und die Gynäkologie am Klinikum Bremen-Mitte zentralisiert werden sollen. Zuvor hatte der Betriebsrat am Klinikum Links der Weser kritisiert, von der geplanten Verlegung seiner Abteilungen erst aus den Medien erfahren zu haben.

Zum einen sei es derzeit schwer, auf dem Arbeitsmarkt Fachpersonal für die Geburtshilfe zu finden; zum anderen würden durch die Zusammenlegung unnötige Doppelstrukturen vermieden, so die Geno-Geschäftsleitung in einem Brief an die Beschäftigten des Klinikverbundes. Die Zentralisierung der Bereiche rund um Geburten am Klinikum Bremen-Mitte ist Teil einer größeren Sanierung der kommunalen Kliniken. Dazu gehört auch der Abbau von 440 Stellen bis 2024.

Die Gesundheitsdeputation wird nächste Woche über die Verlegung der Geburtshilfe diskutieren. Ende April wird sich der Aufsichtsrat der Geno damit beschäftigen. Die Geburtshilfe und die Frühgeborenenversorgung des Klinikums Bremen-Nord sind von den Zusammenlegungen derzeit nicht berührt.

Rückblick: Was sich Bremens Geno von Hannover abgucken kann

Video vom 18. April 2019
Felix Krömer steht mit zwei zweiteren Personen in stiriler Kleidung vor OP-Besteck.
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 9. April 2021, 20 Uhr