Kellogg-Areal in Bremer Überseestadt verkauft

  • Investor WPD kauft Kellog-Areal in der Bremer Überseestadt
  • Windpark-Entwickler WPD will das Areal mit der Stadt entwickeln
  • Das Kellogg-Silo soll erhalten bleiben
Kellogg
Das Kellogg-Areal in der Überseestadt soll zu einem urbanen Quartier entwickelt werden. Bild: Radio Bremen

Der Windpark-Entwickler WPD hat das Gelände des Kellog-Konzerns gekauft. Das teilte das Immobilienunternehmen Robert C. Spies am Dienstag mit. In einer Pressemitteilung hieß es, dass der neue Eigentümer die 15 Hektar große Fläche in enger Abstimmung mit der Stadt Bremen weiterentwickeln wolle. Auf dem Areal sollen Wohnungen, öffentliche Einrichtungen wie etwa eine Schule und Gewerbeflächen entstehen.

Unter dem Projektnamen "Überseeinsel" soll nun ein urbanes und zugleich nachhaltiges Quartier mit Vorzeigecharakter entwickelt werden. "Ziel ist es, ein auch unter Mobilitätsaspekten sowie energetischen Gesichtspunkten wegweisendes Projekt umzusetzen, sodass die Überseestadt in eine neue, weitere Zukunft getragen wird", sagte der WPD-Gesellschafter Klaus Meier. Identitätsstiftende Gebäude wie das Kellogg-Silo sollten dabei allerdings erhalten werden.

Eine Jury soll letztlich darüber entscheiden, wie das Areal künftig genutzt werden soll. Wann die Bauarbeiten starten, ist noch unklar. In der Mitteilung heißt es vage: "Ein Beginn der ersten Baumaßnahmen ist zum jetzigen Zeitpunkt im Jahr 2021 denkbar."

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 3. April 2018, 19:30 Uhr

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