200 Bremerhavener demonstrieren gegen Rassismus

  • Anlass war der Tod des Afroamerikaners George Floyd
  • Floyd starb nach Gewaltanwendung durch einen Polizisten in Minneapolis
  • Daraufhin kam es zu Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt
Kundgebung gegen Rassismus in Bremerhaven - in Gedenken an George Floyd.
Im Gedenken an George Floyd hatte das "Aktionsbündnis gegen Rechts" zu einer Mahnwache aufgerufen.

In Bremerhaven haben laut Polizeiangaben am Samstag rund 200 Menschen gegen Rassismus demonstriert. Anlass für die Mahnwache war der Tod des Afroamerikaners George Floyd in den USA. Er war bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis nach Gewalteinwirkung durch einen Polizisten gestorben.

8 Minuten und 46 Sekunden schwiegen die Teilnehmer der Kundgebung in Bremerhaven. So lange soll ein Polizist auf dem Nacken des 46-Jährigen gekniet haben, als dieser in Handschellen am Boden lag. Videos von Passanten zeigen, dass Floyd dabei mehrmals sagte: "Ich kann nicht atmen."

Gegen insgesamt vier Polizisten wurde Anklage wegen des Todes von Floyd erhoben. Als Reaktionen auf den Tod von Floyd kam es zu landesweiten Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA. Am Samstag gab es in Deutschland bundesweit Demonstrationen gegen Rassismus.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 6. Juni 2020, 19:30 Uhr