Nahversorgungszentrum in der Überseestadt soll "Hanse-Kogge" heißen

  • Neues Nahversorgungszentrum in Bremen-Überseestadt geplant
  • Bocholter TBP-Gruppe plant Investition von 37 Millionen
  • Architektur soll an berühmte Bremer Kogge erinnern
Video vom 7. Mai 2021
Ein graphisches Modell vom geplanten Lebensmitteleinzelhandels-Zentrum in der Überseestadt.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

In Bremens Überseestadt soll ein Lebensmitteleinzelhandels-Zentrum für 37 Millionen Euro errichtet werden. Den entsprechenden Zuschlag für die rund 6.100 Quadratmeter große Fläche an der Ecke Konsul-Smidt-Straße und Marcuskaje hat jetzt der Projektentwickler TBP (Ten Brinke-Gruppe) aus Bocholt erhalten, teilt Bremens Wirtschaftsförderungsgesellschaft WFB mit.

Ten Brinke plant einen Bau, der optisch an die Form einer Bremer Kogge erinnert. Passend dazu soll das Ensemble den Namen "Hanse-Kogge" tragen.

Eine Kogge aus Ziegel, Glas und Stahl

Das Nahversorgungszentrum "Hanse-Kogge" wird im Erdgeschoss Fläche für einen Lebensmittelmarkt bieten, der durch kleinteilige Einzelhandels-, Dienstleistungs- und Gastronomiebetriebe ergänzt wird. Das erste und zweite Obergeschoss sollen als Parkgeschosse dienen. Diese drei Geschosse bilden den Sockel für vier dreigeschossige Baukörper, die flexibel nutzbare Flächen für Büros, Gemeinbedarf und Wohnen bieten.

Als Materialien sollen Ziegel, Glas und Stahl in dem Bauprojekt zum Einsatz kommen. Vor dem Gebäude ist ein großer Vorplatz geplant, der als Begegnungs- und Kommunikationsstätte oder Veranstaltungsort genutzt werden kann.

Bauzeit voraussichtlich zwei Jahre

Bevor mit dem Bau begonnen werden kann, sind zunächst durch Ten Brinke ein Architekturwettbewerb durchzuführen und ein vorhabenbezogener Bebauungsplan in Abstimmung mit der Baubehörde zu erstellen. Nach einer im Anschluss zu erteilenden Baugenehmigung ist mit einer Bauzeit von etwa zwei Jahren zu rechnen.

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Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 7. Mai 2021, 19:30 Uhr