Bus- und Bahnfahren in Bremen und umzu wird teurer

  • Ticketpreise im Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen VBN steigen ab kommendem Jahr im Schnitt um 1,6 Prozent
  • Eine Einzelfahrt wird fünf Cent teurer und kostet dann 2,85 Euro
  • Der Nachtlinienzuschlag soll wegfallen
Ein Bus am Bremer Hauptbahnhof

Bahn- und Busfahren im Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (VBN) wird teurer. Ab Januar 2020 steigt der Fahrpreis um durchschnittlich 1,6 Prozent: Das haben die angeschlossen Verkehrsunternehmen gemeinschaftlich beschlossen, darunter die Bremer Straßenbahn AG (BSAG).

Das Einzelticket für Erwachsene kostet zukünftig 2,85 Euro statt wie bisher 2,80 Euro. Der Preis für das Monatsticket steigt um 50 Cent auf dann 67,80 Euro. Das Kurzstreckenticket bleibt bei 1,45 Euro.

In Bremerhaven bleibt das Einzelticket unverändert bei 2,50 Euro und das Monatsticket verteuert sich auf 54,40 Euro. Der Nachtlinien-Zuschlag hingegen soll im kommenden Jahr auf allen Nachtschwärmerlinien im VBN entfallen. Einzige Ausnahme: Die Nachtexpresslinien der VWG in Oldenburg. Auch in Bremen soll der Nachtlinienzuschlag künftig wegfallen, endgültig muss das aber der Senat entscheiden.

177 Millionen Fahrgäste in 2018

Von den Tarifänderungen ausgenommen sind in allen Tarifgebieten Kinder-Einzeltickets und das sogenannte "Jugend-FreizeitTicket". Der VBN spricht von der zweitniedrigsten Preiserhöhung in zehn Jahren. Mit 1,6 Prozent entspreche sie der Inflationsrate, die für Deutschland in diesem Jahr erwartet wird. Der Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen hatte im vergangenen Jahr 177 Millionen Fahrgäste gezählt, mehr als jemals zuvor. Zum Gebiet des VBN zählen unter anderem Bremen, Bremerhaven, Delmenhorst und Oldenburg und viele umliegende Landkreise und Gemeinden.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen um sechs, 11. November 2019, 18 Uhr