Gold im Briefkasten: Unbekannter spendet Goldbarren an Vereine

  • Anonymer Spender gab jeweils zwei Goldbarren
  • Zwei Vereine bekamen Barren im Wert von mehr als 17.000 Euro
  • Parallelen zum "Wunder von Braunschweig"?
Zwei Goldbarren in einem Schächtelchen mit einem Schreiben, dass es sich um eine Spende handelt.
Zwei Goldbarren und ein weihnachtliches Anschreiben: So kam die Spenden-Post bei den Vereinen an. Bild: Hospizgruppe Cuxhaven | Jörg Peters

Über einen unverhofften Geldsegen können sich zwei gemeinnützige Vereine im Kreis Cuxhaven freuen. Sie fanden in ihren Briefkästen einen größeren Umschlag. Beim Öffnen gab es große Augen: In jedem Brief lagen zwei Goldbarren von jeweils 250 Gramm und die Nachricht, dies sei "eine Spende zur freien Verfügung zur Unterstützung dieser wichtigen Aufgabe in Cuxhaven". Die zweite Überraschung erlebten die Vereine, als ihnen die Banken den Wert mitteilten: Mehr als 17.200 Euro war jede Gabe wert.

Spenden erinnern an das "Wunder von Braunschweig"

Aus der Region waren ähnliche Spenden-Aktionen bisher nicht bekannt. Ein Vorbild für den Spender könnte aber das sogenannte "Wunder von Braunschweig" gewesen sein. Dort bekamen von 2011 bis 2015 immer wieder soziale Einrichtungen oder Einzelpersonen anonym Bargeld-Spenden von bis zu 10.000 Euro, insgesamt wurden so mehr als 250.000 Euro gespendet. Den Spendenumschlägen waren Zeitungsartikel über die guten Taten beigelegt, die die Empfänger getan hatten. Auf den Kuverts stand nur "Danke".

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 10. Dezember 2018, 23.30 Uhr