Bremer Hannah-Arendt-Preis geht an Historikerin Jill Lepore

Hannah-Arendt-Preis geht an amerikanische Historikerin Jill Lepore

Jill Lepore
Bild: Harvard University | Stephanie Mitchell
Bild: Harvard University | Stephanie Mitchell
  • Jury würdigt ihre verständliche Schilderung der amerikanischen Geschichte
  • Preis wird von Stadt Bremen und Heinrich-Böll-Stiftung verliehen
  • Lepore erhält 10.000 Euro

Die amerikanische Historikerin Jill Lepore bekommt in diesem Jahr den Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken. Sie ist Essayistin und Hochschullehrerin für Geschichte an der Harvard University. Nach Überzeugung der Jury gelingt es Lepore, die komplexe amerikanische Geschichte so zu zeigen, dass sie für die breite Öffentlichkeit verständlich wird.

Jill Lepore präsentiert die Geschichte der Vereinigten Staaten nicht einseitig als eine Geschichte mächtiger Regierungen, die zu jeweils verschiedenen Zeiten über die BürgerInnen herrschen, Kriege führen oder politische Ideen vertreten; sondern als eine Geschichte von Konflikten und Dynamiken zwischen diversen Gruppen und Fraktionen.

Auszug aus der Jury-Bewertung

Die Preisverleihung soll am 3. Dezember im Bremer Rathaus stattfinden. Der Hannah-Arendt-Preis wird von der Stadt Bremen und der Heinrich-Böll-Stiftung vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert.

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 19. August 2021, 12 Uhr