Gegen Autos in der Fußgängerzone: Knochenhauerstraße kriegt Poller

Ab sofort wird die Fußgängerzone in der Knochenhauerstraße mit versenkbaren Pollern abgesperrt. Sie sollen Autofahrer an der Durchfahrt hindern.

Ein Auto fährt in die Fußgängerzone Knochenhauerstraße.
Kaum zu übersehen: Nach Einrichtung der Fußgängerzone 2017 wiesen zahlreiche Schilder auf das Fahrverbot hin – viele Autofahrer ignorierten das Verbot aber trotzdem.

Auf Schildern am Straßenrand und im Großformat auf dem Kopfsteinpflaster: Eigentlich ist es kaum zu übersehen, dass ein Teil der Knochenhauerstraße eine Fußgängerzone ist. Seit Mai 2017 ist die Durchfahrt zwischen der Carl-Ronning-Straße und der Kleinen Hundestraße verboten – und doch ignorieren Autofahrer immer wieder die Schilder.

Um dagegen etwas zu tun, sollen ab Montag, 13. Januar, zwei versenkbare Poller am Eingang der Straße eingesetzt werden. Aber das sind nicht die einzigen Veränderungen an der Knochenhauerstraße: In den kommenden zwei Wochen soll auch der Radweg in die Mitte der Straße verlegt und die Betonpoller am Rand entfernt werden.

"So wird der Fußweg wesentlich breiter und die Fahrradfahrer können endlich ungestört auf der Straße fahren. Dann ist auch an den Rändern Platz für zum Beispiel Tische und Stühle", sagt Jens Tittmann, Sprecher der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau. Wenn das Wetter mitspielt, sollen die Arbeiten bis zum 25. Januar beendet sein. Insgesamt kosten sie 100.000 Euro.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 13. Januar 2020, 23:30 Uhr