Christopher Street Day: Bremen demonstriert für Vielfalt

Mehr als 6.000 Menschen zogen in einem Meer aus Regenbogenfahnen durch die Innenstadt. Die Demonstranten stellten klare Forderungen an die Bundesregierung.

Ein Umzugswagen auf dem Bremer Christopher Street Day

Mehr als 6.000 Menschen haben am Samstagnachmittag in Bremen die Christopher-Street-Day-Parade gefeiert. Nach Angaben der Polizei verlief die Demonstration friedlich und ohne Zwischenfälle.

Mit einem Meer von Regenbogenfahnen zog die Parade durch die Bremer Innenstadt. Vorneweg Bürgermeister Carsten Sieling und Sozial-Senatorin Anja Stahmann. Unter dem Motto „Der Schlüssel der Welt ist Vielfalt“ demonstrierten die Teilnehmer für die Rechte und mehr Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen Menschen.

Bei der anschließenden Kundgebung forderten sie die Bundesregierung dazu auf, Homosexualität als Fluchtgrund und das dritte Geschlecht anzuerkennen. Das bedeutet, dass es Menschen gibt, die weder männlich noch weiblich sind. Der CSD Bremen wurde nach jahrelanger Pause im vergangenen Jahr wieder ins Leben gerufen.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 25. August 2018, 19:30 Uhr