Suche nach den Containern der "MSC Zoe" unterbrochen

  • Suchtrupps mussten ihre Arbeit wegen Sturm "Benjamin" unterbrechen
  • Fast alle Container sind inzwischen geortet
  • Bis die Behälter gehoben werden können, wird es noch dauern
Ein Schiff der Küstenwache sucht in der Nordsee nach auf der MSC Zoe verlorengegangenen Containern.
Die Einsatzkräfte mussten ihre Suche nach den verlorenen Containern der "MSC Zoe" unterbrechen. Bild: DPA | Lars-Josef Klemmer

Die Suche nach den Containern des Riesen-Frachters "MSC Zoe" ist bis mindestens Mitte der Woche unterbrochen. Grund ist das Sturmtief "Benjamin". Bis die georteten Behälter gehoben werden, kann es daher noch Monate dauern.

Die Suchtrupps machen mit ihren Spezialschiffen in Emden oder auf der Nordseeinsel Borkum fest. Rund 20 Container haben sie in deutschen Gewässern vor Borkum entdeckt. Den Durchbruch für die mühsame Suche brachten Berechnungen der Behörden. Nachdem sie genau wussten, wo die Container über Bord gegangen waren, konnten sie klären, wohin die Strömung sie getrieben hat.

In der niederländischen Nordsee sind den Behörden zufolge 220 Container per Sonar aufgespürt worden. Sie befinden sich in rund 30 Metern Tiefe. Insgesamt sind also rund 260 der 281 verlorengegangenen Container des Frachtschiffs "MSC Zoe" geortet worden. Das Schiff liegt nach wie vor in Bremerhaven – wie lange noch, ist unklar. Laut Hafenkapitän müssen rund 500 beschädigte oder verkantete Container mit Spezialgerät von Bord geholt werden, bevor es weiterfahren kann.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Morgen, 8. Januar 2019, 8 Uhr