Rettungspaket bewahrt Gesamthafenbetriebsverein vor dem Aus

  • Schon früher wurde über ein mögliches Aus spekuliert
  • Corona-Pandemie soll Lage weiter verschärft haben
  • Bis zu 900 Beschäftigte sollen zu anderen Betrieben wechseln
Ein Containerschiff legt am Containerterminal an der Stromkaje in Bremerhaven ab.
Von der Corona-Pandemie ist auch das Bremerhavener Container-Terminal betroffen. Bild: DPA | Ingo Wagner

Der Gesamthafenbetriebsverein (GHB) ist nach Informationen von buten un binnen mit einem Rettungspaket vor dem Aus bewahrt worden. Das Unternehmen ist Personaldienstleister für Hafenbetriebe in Bremerhaven und beschäftigt rund 1.600 Mitarbeiter. Über ein mögliches Aus des GHB gab es seit der Finanzkrise 2009 immer wieder Spekulationen. Die Corona-Pandemie soll die Lage weiter verschärft haben.

Der Plan sieht nun vor, die Zahl der Beschäftigten deutlich zu reduzieren: Bis zu 900 Beschäftigte sollen von anderen Hafenunternehmen übernommen werden. 90 Mitarbeiter sollen zum BLG-Containerterminal wechseln, etwa 120 zum Hafenunternehmen NTB und bis zu 600 zum BLG-Autoterminal. Laut Betriebsräten soll es keine Gehaltseinbußen geben.

So sehr leidet die Wirtschaft unter dem Corona-Shutdown

Video vom 13. April 2020
Drei Mercedes Mitarbeiter stehen an einem Fließband, auf dem mehrere Autos stehen.
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 21. April 2020, 19:30 Uhr