Behörde zählt Tausende Verstöße gegen neue Parkregel im Bremer Viertel

  • Seit gut vier Monaten gilt Bewohnerparken in Teilen der Östlichen Vorstadt
  • Verkehrsbehörde ist zufrieden mit der Umsetzung der Maßnahme
  • Anwohner kritisieren hingegen den Parkplatzmangel
Parkplatzschild mit dem Hinweis "Nur mit Parkschein".
Im November ist das Bewohnerparken zwischen der Sankt-Jürgen-Straße, Bismarckstraße, Horner Straße und Vor dem Steintor gestartet. (Symbolbild) Bild: Radio Bremen | Martin von Minden

Gut vier Monate nach dem Projektstart zum Bewohnerparken im Bremer Viertel zieht die Verkehrsbehörde ein positives Fazit. Seit November dürfen in dem Bereich zwischen Sankt-Jürgen-Straße, Bismarckstraße, Horner Straße und Vor dem Steintor nur noch Anwohner ihre Fahrzeuge mit einem entsprechenden Ausweis kostenlos abstellen.

Die Bürgersteige seien wieder frei, Müllabfuhr und Feuerwehr könnten wieder problemlos durch die kleinen Seitenstraßen fahren, hieß es aus der Behörde. Wer nicht im Viertel wohnt, muss jetzt einen Parkschein kaufen. Das hat zu Anfang zu deutlich mehr Knöllchen und abgeschleppten Autos geführt. So wurden fast 2.000 Bußgeldbescheide erhoben und gut 80 Fahrzeuge abgeschleppt.

Parken nur noch auf einer Straßenseite

Einige Anwohner kritisieren das Bewohnerparken. Denn durch die neuen Regelungen darf nur noch auf einer Straßenseite geparkt werden. Daher gibt es 100 Stellplätze weniger in dem Gebiet. Es sei schwieriger einen Parkplatz zu finden, so die Kritiker. Die Verkehrsbehörde kann das verstehen, betont aber, dass die Durchfahrt für Feuerwehr und Müllabfuhr genauso wie ein freier Bürgersteig nicht verhandelbar sind.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 10. Februar 2021, 13 Uhr