Ailton zu spät, Werner früh weg – so lief Werders Geburtstagsparty

Ailton bei Werders Geburtstagsparty: "Wir machen Spaß heute"

Bild: Gumzmedia / Nordphoto

Nach Feiern war den Grün-Weißen nach dem 1:2 gegen Heidenheim eigentlich nicht zumute. Dennoch wurde das Jubiläum ein rauschendes Fest mit vielen bekannten Gesichtern.

Ole Werner hatte schon direkt nach der Niederlage gegen Heidenheim klargestellt, dass er später auf der Party zum 125. Vereinsjubiläum sicherlich nicht das Feierbiest geben werde.

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    Ein Gast durfte auf Werders Party zum 125. Geburtstag nicht fehlen: Claudio Pizarro. Der Fan-Liebling freute sich besonders auf ein Treffen mit Diego und Ailton.

Wenig verwunderlich, denn nach dem 1:2-Stimmungsdämpfer im Weser-Stadion war eigentlich niemandem bei Werder so recht nach Feiern zumute. Doch Werner hatte zumindest einen guten Grund, früher zu gehen.

So oder so wäre es sicherlich kein Abend, wo ich noch weit nach Mitternacht dabei bin, weil ich leider Gottes morgen wieder arbeiten muss.

Werder-Trainer Ole Werner

Rehhagel und Micoud fehlten

Natürlich hätten drei Punkte für eine wohl noch beschwingtere Feierlaune gesorgt, doch Trainer Werner wollte vor der Party dennoch nicht kneifen.

Es ist am Ende des Tages trotzdem ein großer Tag für den Verein. Die große Feier geht ja dann vielleicht auch gar nicht so sehr um die, die aktuell hier sind, sondern auch um die vielen Spieler und Akteure, die in der Vergangenheit hier waren.

Werder-Trainer Ole Werner

Und von diesen ehemaligen Spielern und Verantwortlichen waren dann auch sehr viele in die Bremer Party-Location in der "Alten Werft" gekommen. Unter den 900 geladenen Gästen fehlten von den großen Namen eigentlich nur Trainerlegende Otto Rehhagel und Johan Micoud.

Klasnic und Ailton verteilten Getränke

Ex-Werder-Spieler Ivan Klasnic verteilt Getränke im Weser-Stadion anlässlich des 125. Jubiläums des Vereins vor dem Heidenheim-Spiel.
Schenkte vor dem Spiel gegen Heidenheim Getränke im Weser-Stadion aus: Ex-Werder-Stürmer Ivan Klasnic. Bild: dpa | Carmen Jaspersen

Bereits am Nachmittag hatten viele der Ehemaligen die Partie im Weser-Stadion verfolgt – Ailton und sein alter Sturmpartner Ivan Klasnic verteilten dabei sogar Getränke an die Fans. Und Diego zeigte den Fans im Stadion noch einmal genau die Stelle auf dem Rasen, von der aus er sich 2007 mit seinem Tor aus 63 Metern gegen Alemannia Aachen unsterblich gemacht hatte.

Am Abend auf dem "Grünen Teppich" machte dann Ailton natürlich seinem Ruf alle Ehre und kam zu spät – Claudio Pizarro hatte es schon früher geschafft, von Thomas Schaaf über Wynton Rufer und Naldo, Per Mertesacker, Bernd Hobsch oder Frank Rost waren alle zur großen grün-weißen Party angereist.

Diego plant Abschied im Weser-Stadion

Die aktuelle Werder-Mannschaft zeigte sich natürlich, doch auch Niclas Füllkrug kam, ebenso Aaron Hunt und Felix Kroos. Offizielles Ende der Party war 2 Uhr morgens, wann die letzten Gäste wirklich gingen, ist nicht überliefert.

Auch wenn die Werder-Fans diese grün-weiße Sause verpassten, dürfte das die Vorfreude auf die nächste Fiesta wettmachen: Denn Diego hat angekündigt, dass er sein Abschiedsspiel im Weser-Stadion veranstalten möchte.

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Autorin

Quellen: buten un binnen und dpa.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen mit Sportblitz, 11. Februar 2024, 19:30 Uhr