Uni Bremen: IT-Experte entdeckt gefährliche Sicherheitslücken

Eine Hand tippt auf der Tastatur eines Laptops
Der IT-Experte entdeckte auch Spuren eines früheren Hacker-Angriffs. (Symbolbild) Bild: DPA | FrankHoermann/SVEN SIMON
  • Online-Magazin "RiffReporter" lässt Netzwerk der Uni Bremen prüfen.
  • Experte entdeckt gravierende Sicherheitslücken.
  • Probleme wurden nach Angaben der Uni behoben.

Das Computer-Netzwerk der Universität Bremen hatte offenbar bis vor kurzem eklatante Sicherheitslücken. Das berichtet das Online-Magazin "RiffReporter". Demnach testete ein Datensicherheitsexperte im Auftrag des Magazins die IT-Infrastruktur der Bremer Uni auf Schwachstellen und wurde mehrfach fündig.

Auf einem Server seien Zugangsdaten frei verfügbar gewesen, mit denen Kriminelle glaubwürdige E-Mails mit der Endung "@uni-bremen.de" hätten verschicken können. Dieser vermeintlich seriöse Absender könne Internet-Betrug deutlich erleichtern, so die Analyse von "RiffReporter".

Schadcode im Uni-Netzwerk entdeckt

Auch Spuren eines bereits vollzogenen Hacker-Angriffs hat das "RiffReporter"-Team nach eigener Darstellung gefunden. Auf einem Server der Uni habe der für die Recherche engagierte IT-Experte sogenannten Schadcode entdeckt, der auf einen bereits stattgefundenen Angriff auf das Uni-System hinweise.

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Mit diesem Schadcode hätten sich Kriminelle offenbar eine Hintertür ins System der Uni gebaut, berichtet das Online-Portal.

Die Pressestelle der Universität Bremen räumt gegenüber buten un binnen ein, dass es Sicherheitslücken im IT-System gegeben habe. Diese seien mittlerweile behoben. 

Autor

  • Manz Sebastian
    Sebastian Manz Autor