Mehr als 90 Prozent der Grundsteuer-Erklärungen in Bremen fehlen noch

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Bild: DPA | Sven Simon
  • Grundwerte für 240.000 Grundstücke, Häuser und Wohnungen müssen neu berechnet werden
  • Finanzressort rechnet mit steigenden Zahlen
  • Bis Ende Oktober bleibt Zeit die Erklärungen abzugeben

Im Land Bremen haben erst weniger als neun Prozent der Eigentümer und Eigentümerinnen eine Grundsteuer-Erklärung abgegeben. Das Finanzamt rechnet damit, dass die Quote in den nächsten Wochen deutlich steigt. Die anfänglichen Probleme mit der Steuer-Software Elster sind laut Behörde inzwischen behoben.

Das Thema Grundsteuererklärung sei mittlerweile in den Köpfen der Bürgerinnen und Bürger angekommen, teilte eine Sprecherin des Bremer Finanzressorts mit. Nach den Ferien, wenn viele aus dem Urlaub zurück sind, würden voraussichtlich mehr Erklärungen eingehen. Knapp 20.000 Erklärungen zur Grundsteuer sind auf elektronischem Weg über das Programm Elster bei den Finanzämtern in Bremen eingegangen. Hinzu kommen noch einige Erklärungen in Papierform. Das Ressort schätzt diese Zahl auf weitere 1.000.

Insgesamt müssen im Land Bremen für rund 240.000 Grundstücke, Häuser und Wohnungen die Grundwerte neu berechnet werden. Hintergrund ist eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, das die aktuelle Bewertung für die Grundsteuer als verfassungswidrig erklärt hat. Bis Ende Oktober bleibt Zeit die Erklärungen abzugeben.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten,. 8. August 2022, 15 Uhr