Bremer Kunstprofessorin gestaltet Pavillon der Biennale Venedig

  • Natascha Sadr Haghighian ist Dozentin für Bildhauerei an der HfK Bremen
  • Künstlerin realisiert mit Kuratorin Franciska Zólyom den deutschen Beitrag
  • Haghighian nutzt Pseudonym Happelmann
Die Künstlerin Natascha Süder Happelmann trägt einen Stein auf dem Kopf und ist dadurch nicht zu erkennen, mit ihrer Sprecherin Helene Duldung.
Spiel mit der Identität: Unter dem Pseudonym Natascha Süder Happelmann wird die Künstlerin (rechts) den deutschen Pavillon auf der Biennale planen. Links ihre Sprecherin. Bild: Auswärtiges Amt | Jasper Kettner

Die Biennale in Venedig im kommenden Jahr bekommt einen Bremer Anteil. Natascha Sadr Haghighian, Dozentin für Bildhauerei an der Hochschule für Künste (HfK) in Bremen, gestaltet zusammen mit der Kuratorin Franciska Zólyom den deutschen Pavillon auf der Kunstausstellung. Das wurde heute auf einer Pressekonferenz in Berlin bekanntgegeben.

Für den Auftrag nutzt die Künstlerin ein Pseudonym: Natascha Süder Happelmann. Dieser ergab sich aus der Kombination von Namen, mit denen Sadr Haghighian fälschlicherweise adressiert wurde, heißt es in einer Pressemitteilung.

Markuslöwe am Palazzo del Cinema währen der Biennale die Venezia.
Die Biennale in Venedig wird alle zwei Jahre veranstaltet. Bild: DPA | Future Image

Die "Biennale di Venezia" wird seit 1895 alle zwei Jahre veranstaltet und gilt als älteste Biennale der Welt. Im kommenden Jahr findet die Kunstausstellung vom 11. Mai bis zum 24. November statt. Das Gestalten des Deutschen Pavillons übernahmen vor Sadr Haghighian bereits Kunstgrößen wie Joseph Beuys und Gerhard Richter.

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 25. Oktober 2018, 11 Uhr