Bremens Bürgermeister sieht Mittelschicht in Gefahr

Andreas Bovenschulte, Bremens Bürgermeister, steht vor Mikrofonen.
Bild: DPA | Jens Krick
  • Rentner und Menschen mit geringem Einkommen könnten sich die aktuellen hohen Preise nicht mehr leisten.
  • Bürgermeister Bovenschulte spricht beim Jahresempfang der Bremischen Evangelischen Kirche.
  • Menschen bräuchten Hilfe.

Hohe Energiepreise, teure Lebensmittel: Das bringt nach den Worten von Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) immer mehr auch Menschen aus der Mitte der Gesellschaft in Not. Rentnerinnen und Rentner sowie Menschen mit geringem Einkommen könnten diese Preissprünge nicht mehr verkraften und bräuchten Hilfe, sagte der Senatschef am Montagabend beim Jahresempfang der Bremischen Evangelischen Kirche.

Oft könne diese Hilfe auch schon daraus bestehen, mit jemandem über seine Nöte sprechen zu können, so Bovenschulte in der zuvor veröffentlichten Rede. Daher sei es wichtig, diesen Menschen Gehör zu schenken.

Wahrgenommen zu werden löst nicht zwangsläufig die Probleme – aber es lindert oftmals das empfundene Leid.

Andreas Bovenschulte (SPD), Bürgermeister

Dank an Helfer und Helferinnen

In diesem Zusammenhang dankte der Bürgermeister all den Haupt- und Ehrenamtlichen der Diakonie und Kirche für ihren Einsatz in der Flüchtlingshilfe sowie für die Betreuung von Menschen, die durch die dramatisch gestiegenen Preise in die Krise geraten sind.

Weitere Beiträge zur aktuellen Krise:

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 29. November 2022, 23:30 Uhr