Wie geht es weiter mit dem Bremer Hachez-Quartier?

Das Hachezgebäude in der Neustadt Bremens.

Bremer Hachez-Quartier: Wie geht es weiter?

Bild: Radio Bremen
  • Bebauungsplan soll vier Wochen öffentlich ausliegen.
  • Denkmalgeschützte Gebäude sollen in neues Gesamtkonzept integriert werden.
  • Gemischte Nutzung für Wohnen und Gewerbe geplant.

Die Entwicklung des neuen Hachez-Quartiers in der Bremer Neustadt hat die nächste Hürde genommen. Am Donnerstagnachmittag hat die zuständige Baudeputation der Bremischen Bürgerschaft beschlossen, im nächsten Schritt des Beteiligungsverfahrens jetzt den Bebauungsplan öffentlich auszulegen.

Damit kann sich die Öffentlichkeit vier Wochen lang ein Bild über das Nutzungskonzept machen, in das bereits Ergebnisse aus der laufenden Bürgerbeteiligung eingeflossen sind. Danach werden die zum Teil denkmalgeschützten Gebäude der traditionsreichen Schokoladenfabrik Hachez in ein neues Gesamtkonzept integriert.

Wohnungen und Gewerbe geplant

Die Hälfte des 1,7 Hektar großen Areals wird zukünftig für Wohnungen genutzt. Der Rest verteilt sich auf Gewerbe – zum Beispiel Dienstleistungsbetriebe und Gastronomie – und öffentliche Einrichtungen, darunter beispielsweise aus Kultur, Verwaltung und Kinderbetreuung. Die Stadt entwickelt das Gebiet am Weserufer gemeinsam mit dem Hachez-Eigentümer, der dänischen Toms-Gruppe.

Toms hatte die Schokoladenproduktion vor vier Jahren nach Polen verlegt. In Bremen sind nur Teile der Verwaltung geblieben, die mittlerweile nach Woltmershausen umgezogen sind.

Hachez verlagert Produktion nach Polen

Bild: Radio Bremen

Autor

  • Christian Schwalb

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 12. Januar 2023, 18 Uhr