So läuft das Werder-Trainingslager im Zillertal ab

Zehn Tage ist Werder Bremen im Trainingslager im Zillertal. Doch was machen die Werder-Profis dort eigentlich genau? Wir klären auf.

Werderspieler vor Kirche und Bergen
Gegenpressing und Spieleröffnung sind Schwerpunkte des Trainingslagers im Zillertal. Bild: Imago | Nordphoto

Am Donnerstag sind die Bremer im Trainingslager im Zillertal angekommen. Bei Sonnenschein und 24 Grad fuhr der Mannschaftsbus am Hotel vor. Florian Kohfeldt war der Erste, der aus dem Bus ausstieg. Für den Trainer ist es bereits der dritte Aufenthalt im Zillertal. Schon zweimal stand er als Co-Trainer unter Viktor Skripnik in der bergreichen Region auf dem Platz.

26 Spieler sind nach Tirol in Österreich gereist. Nur die WM-Fahrer Ludwig Augustinsson, Milos Vejkovic und Yuya Osako haben noch Urlaub, Fin Bartels und Jaroslav Drobny sind verletzt.

Mit dem Rad zum Training

Werderspieler beim Laufen in Reihe und Glied
Zweimal am Tag ist Training angesagt. Bild: Imago | Nordphoto

Gegenpressing und Spieleröffnung sind die Schwerpunkte der Trainingsarbeit im Zillertal. Das hat Trainer Florian Kohfeldt bereits im Vorfeld bekannt gegeben. Im Zillertal finden die Bremer optimale Bedingungen vor. Bereits zum siebten Mal in Folge bereitet sich das Team dort auf die neue Bundesliga-Saison vor.

Die Bremer sind im Posthotel in Zell am Ziller untergebracht. Von dort sind es nur wenige hundert Meter zum Trainingsplatz. In der Regel fahren die Werder-Profis mit dem Fahrrad zu den jeweiligen Trainingseinheiten. Die Mannschaft trainiert immer zweimal am Tag, jeweils um 10 und um 16 Uhr.

Das Wetter passt, die Trainingsplätze sind sehr gut. Wir sind rundum glücklich.

Sportchef Frank Baumann

Aber nicht nur mit dem Ball wird gearbeitet, sondern auch in anderen Bereichen. Vom regulären Trainingsbetrieb wird abgewichen, wenn zum Beispiel Teambuilding-Maßnahmen anstehen, die auch in diesem Jahr geplant sind. "Am Anfang der Woche wird es ein größeres Event geben", hat Sportchef Frank Baumann im Vorfeld verraten.

Termine, Termine, Termine...

Auch für Sponsorentermine, die mittlerweile immer häufiger stattfinden, müssen sich die Spieler Zeit nehmen. Das sind mittlerweile Pflichtaufgaben für jeden Fußball-Profi.

Zudem wollen auch die mitgereisten Medienvertreter auf ihre Kosten kommen. Mindestens ein Spieler steht in der Mittagspause den Journalisten für ausführliche Interviews zur Verfügung.

Langeweile kommt im Trainingslager bestimmt nicht auf.

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Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 12. Juli 2018, 18:06 Uhr