Werders Veljkovic: "Mit Moisander sind wir besser"

Milos Veljkovic und Niklas Moisander könnten gegen Paderborn zum ersten Mal in dieser Saison Werders Innenverteidigung bilden. Veljkovic erklärt, worauf es dabei ankommt.

Niklas Moisander hüpft bei einer Trainingsübung über durch die Abstände einer Strickleiter, die auf dem Rasen liegt.
Bild: Imago | Nordphoto

Fast drei Monate war Werders junger Innenverteidiger Milos Veljkovic zu Saisonbeginn verletzt. Gleiches gilt für Werders Kapitän Niklas Moisander. Allerdings hat Veljkovic seine Verletzung lange auskuriert, Werders finnischer Kapitän kommt erst jetzt zurück in die Mannschaft. Ob es für einen Einsatz gegen Paderborn reichen wird, ist noch nicht klar. Aber für Veljkovic wäre das ein Glücksfall, wie er sagt.

Milos Veljkovic lächelt auf der Pressekonferenz
Freut sich auf den SC Paderborn: Mios Veljkovic. Bild: Imago | Nordphoto
Niklas Moisander und Milos Veljkovic haben in dieser Saison noch nicht nebeneinander auf dem Platz gestanden. Aber um sich einzugewöhnen, bräuchten sie ...
Milos Veljkovic: ... gar nicht lange. Niklas und ich kennen uns schon länger und reden auch neben dem Platz viel. Ich glaube nicht, dass er lange braucht, um reinzukommen. Er ist ein guter Leader und wir werden ihm alle helfen.
Das Team will Moisander helfen. Und Moisander hilft dem Team ...
... indem er viel mit den Spielern redet. Sein Wort hat Gewicht. Am Ball ist er ein Weltklassespieler. Wenn man mit ihm spielt, werden auch die anderen Spieler besser.
Noch kein Bundesligaspiel hat Werder in dieser Saison zu Null beendet. Das nervt, denn ...
... die Gegentore sind ärgerlich für uns hinten aber auch für die ganze Mannschaft. Wir zeigen einen super Einsatz. Haben auch gegen Wolfsburg einen super Einsatz gezeigt und versuchen alles, um die Tore zu verhindern. Manchmal hat man dann Pech, manchmal macht man auch Fehler. Die versuchen wir natürlich abzustellen. Es wird aber besser werden, weil wir ganz klar mit unserem Spiel umgehen und die Idee nicht verändern. Wir wissen was unsere Stärken sind. Und wir wissen um unsere Schwächen, an denen wir arbeiten.
Paderborn ist zwar auf dem letzten Platz in der Tabelle. Aber die Spiele gegen Dortmund und zuletzt Leipzig haben gezeigt, dass die Mannschaft keineswegs chancenlos ist. Denn Paderborn ist ein ...
... spielstarker Gegner. Sie versuchen hinten raus zu spielen und sind mutig. Sie haben schnelle Spieler vorne. Wir müssen deswegen aufmerksam sein beim Nachrücken und müssen viel kommunizieren. Die Qualität von Paderborn hat man gegen Dortmund gesehen. Sie haben keine Angst.

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Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 4. Dezember 2019, 18:06 Uhr