Anders als die Konkurrenz: Werder will im Hochrisikogebiet trainieren

Im Mai 2021 steigen die Spieler von Werder Bremen auf dem Rollfeld in Bremen in ein Flugzeug.
Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Die Zweitligisten SV Sandhausen und Fortuna Düsseldorf haben ihre Reise ins Trainingslager abgesagt. Die Bremer wollen am Sonntag dennoch nach Spanien fliegen.

Für die Profis von Werder Bremen ist der Urlaub mit dem Neujahrstag zu Ende, Trainer Ole Werner ruft seine Mannschaft am Sonntag am Weser-Stadion zunächst zu den Corona-Testungen zusammen, am Nachmittag soll es dann nach Spanien ins achttägige Trainingslager gehen. Das bekräftigte der Verein am Samstag noch einmal in einer Mitteilung.

Das Auswärtige Amt warnt allerdings vor "nicht notwendigen, touristischen Reisen" nach Spanien, das derzeit ein Corona-Hochrisikogebiet ist. Werder will "die höchstmöglichen Sicherheitsmaßnahmen" für den 45-köpfigen Werder-Tross in Murcia ergreifen, wie der Sportliche Leiter Clemens Fritz bei Bremen Eins erklärte.

Sandhausen und Schalke bleiben Zuhause

Anders als die Bremer hat Liga-Konkurrent SV Sandhausen sein Trainingslager im spanischen Chiclana de la Frontera am Freitag dagegen aufgrund der verschärften Corona-Situation abgesagt. "Wir mussten in den vergangenen Tagen leider feststellen, dass die Risiken unserer Reise ins Trainingslager ständig zugenommen haben und am Ende wesentlich größer waren als der Nutzen, den wir hätten erzielen können", sagte Sandhausens Sportlicher Leiter Mikayil Kabaca.

Am Sonntag änderte auch Fortuna Düsseldorf seine Pläne und sagte wie in der vergangenen Saison das Camp in Marbella aufgrund der Pandemie-Lage kurzfristig ab. Wie die Fortuna mitteilte, folge der Verein den Empfehlungen aller relevanten, medizinischen Entscheidungsstellen, die aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens von einem Trainingslager abraten.

In Spanien planen gleich mehrere Zweitligisten wie der Hamburger SV und der FC St. Pauli ein Trainingslager. Zuletzt hatte Schalke 04 seinen für die nächste Woche geplanten Aufenthalt im türkischen Belek wegen der aktuellen Corona-Lage abgesagt.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Feiertag, 1. Januar 2022, 12:37 Uhr