Werder gewinnt Tischtennis-Krimi gegen Grünwettersbach

Zweites Spiel, zweiter Sieg. Die Tischtennis-Cracks von Werder Bremen haben einen Traumstart hingelegt. Gegen Grünwettersbach hing der Sieg aber am seidenen Faden.

Hunor Szöcs spielt den Ball über die Platte.
Hunor Szöcs hat bereits in der vergangenen Saison für die Bremer gespielt. Bild: Imago | Nordphoto

Nicht Vize-Weltmeister Mattias Falck war der Spieler des Tages, sondern sein Mannschaftskollege Kirill Gerassimenko. Der Kasache hat dem Schweden im Auswärtsspiel beim ASV Grünwettersbach die Show gestohlen. Gerassimenko war im Einzel und auch im abschließenden Doppel erfolgreich.

Die Bremer lagen 0:2 hinten

Das Duell gegen Grünwettersbach begann alles andere als vielversprechend für die Bremer. Hunor Szöcs verlor nach einer 2:0-Führung mit 2:3 gegen den Abwehrspezialisten Wang Xi und auch Vize-Weltmeister Mattias Falck konnte im Anschluss das Ruder nicht rumreißen. Die Bremer Nummer eins unterlag dem Dänen Tobias Rasmussen mit 1:3.

Mir ist ein knapper 3:2 Sieg mit einer starken Mannschaftsleistung lieber als ein klarer 3:0 Sieg. Alles in allem sind wir hochzufrieden mit dem knappen Sieg bei einem starken Gegner. Wir werden in dieser Saison viele ähnlich knappe Spiele erleben.

Christian Tamas. Trainer Werder Bremen

Dann kam der erste starke Auftritt von Kirill Gerassimenko. Der Neuzugang der Bremer beherrschte seinen Gegner Dang Qiu in allen Phasen und setzte sich mit 3:0 durch. Werder war wieder im Rennen. Das beflügelte auch Mattias Falck in seinem zweiten Spiel des Tages. Falck gewann mit 3:1 gegen Wang Xi und konnte zum 2:2 ausgleichen.

Das abschließende Doppel musste entscheiden. Eigentlich gingen Qui/Rasmussen als Favorit in das Duell gegen Szöcs/Gerassimenko, doch in einem Fünfsatz-Krimi behielten die Bremer die Oberhand und kamen so zum zweiten Sieg der Saison. In der Tabelle belegt Werder momentan Rang vier.

Autor

  • Claus Wilkens

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 26. August 2019, 18:06 Uhr