Werders Tischtennis-Asse bleiben auf Playoff-Kurs

Werder hat mit einem 3:0-Sieg gegen Grenzau den dritten Tabellenplatz der Tischtennis-Bundesliga zurückerobert – und den Abstand zu den Nicht-Playoff-Plätzen vergrößert.

Mattias Falck beugt sich tief runter an der Tischtennisplatte und hält den Ball für den Aufschlag vor sich in der Hand.
Vizeweltmeister Mattias Falck wurde seiner Favoritenrolle auch gegen Grenzau gerecht – mit einem glatten 3:0-Sieg gegen Anders Lind. Bild: Imago | Eibner

Werder Bremens Tischtennis-Asse haben ihren Lauf in der Bundesliga fortgesetzt. Marcelo Aguirre und Kirill Gerassimenko trafen dabei mit dem TTC Zugbrücke Grenzau am Montagabend auf ihren Ex-Klub – und offenbar bereuten sie ihren Wechsel an die Weser nicht. Aguirre war nach seinen jüngsten Siegen gegen Hochkaräter wie Ricardo Walther und Patrick Franziska für Hunor Szöcs als Nummer zwei bei Werder aufgerückt und bestritt gleich die erste Partie gegen Grenzaus Topspieler Kanak Jha. Und das mit Erfolg.

Gerassimenko macht es spannend

Trotz seines Reisestresses nach Asien legte Vizeweltmeister Mattias Falck mit einem souveränen Auftritt gegen Anders Lind nach. Nur Gerassimenko machte es im dritten Einzel gegen Mihai Bobocica spannender. Im entscheidenden fünften Satz lag Werders Kasache bereits mit 0:5 hinten, kämpfte sich jedoch zurück und ging durch eine Serie von sechs Punkten in Folge mit 9:6 in Führung. Seinen ersten Matchball verwandelte Gerassimenko danach erleichtert zum 11:8.

Es war schwer, ich war etwas nervös heute. Aber ich habe nicht aufgegeben und zum Glück den fünften Satz gewonnen.

Werder-Profi Kirill Gerassimenko

Durch den achten Saisonsieg stehen die Bremer nun bei 16:6 Punkten auf Rang drei der Tabellen und haben ihren Vorsprung auf die Nicht-Play-off-Plätze sogar auf vier Punkte ausgebaut.

Die Ergebnisse:

TTC Zugbrücke Grenzau – SV Werder Bremen 0:3

Kanak Jha – Marcelo Aguirre 1:3 (13:11, 4:11, 10:12, 6:11)
Anders Lind – Mattias Falck 0:3 (12:14, 9:11, 5:11)
Mihai Bobocica – Kirill Gerassimenko 2:3 (8:11, 11:9, 7:11, 11:9, 8:11)

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Autorin

  • Petra Philippsen

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 26. November 2019, 18:06 Uhr