Werder gewinnt geheimes Testspiel gegen Hannover mit 1:0

Werder hat am Donnerstag bei Hannover 96 gespielt. Eigentlich eine gute Gelegenheit für die Fans die Neuzugänge anzuschauen, doch die Partie fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Ein leeres Stadion in Hannover.
Leere Ränge beim Testspiel zwischen Werder Bremen und Hannover 96. Bild: Imago | Claus Bergmann

Am Donnerstagmittag hat sich der Werder-Tross auf den Weg nach Hannover gemacht. Am Nachmittag fand das kleine Nordderby gegen die 96er im Eilenriedestadion statt. Vor einer Geisterkulisse, denn das Testspiel war geheim. Soviel aber hat Werders Medienabteilung verraten: Die Bremer haben bei einer Spieldauer von zweimal 30 Minuten mit 1:0 gewonnen. Torschütze: Claudio Pizarro nach einem "feinen" Zuspiel von Neuzugang Leonardo Bittencourt. Trainer Florian Kohfeldt hatte seine Mannschaft etwas durchgemischt und viele junge Spieler im Einsatz. Er war hinterher zufrieden mit dem Testkick und dem Debüt von Leonardo Bittencourt.

Wir haben ein paar gute Kombinationen gehabt, auch Torchancen durchaus und gegen uns nicht viel zugelassen. Das war schon in Ordnung. Pizza hat sich gut bewegt, Leonardo hat ein gutes Debüt gehabt und auf zwei verschiedenen Positionen gespielt – außen im Mittelfeld und auf der Zehn. Für uns ein guter Tag, weil auch alle gesund nach Hause fahren.

Florian Kohfeldt
Florian Kohfeldt, Trainer Werder Bremen

Dabei hätte dieses Testspiel beinahe nicht stattgefunden. Aufgrund der Personalnot durch die vielen verletzten Spieler wäre die Partie fast ins Wasser gefallen, so Trainer Florian Kohfeldt auf einer Pressekonferenz Anfang der Woche. "Ehrlich gesagt haben wir lange überlegt, ob wir das Spiel spielen, weil wir natürlich auch wissen, dass wir nicht mit einem 25-Mann-Kader dorthin fahren können. Schließlich hat auch die U23 am kommenden Wochenende ein Spiel."

Allerdings haben die Bremer mit Michael Lang und Leonardo Bittencourt zwei neue Spieler in ihren Reihen, die dringend Spielpraxis benötigen. Das hat schließlich bei den Bremer Verantwortlichen zu einem Umdenken geführt. "Gewisse Dinge können wir nur im Wettkampf testen. Mit unserer kleinen Trainingsgruppe ohne die Nationalspieler kommst du nur schwer in große Spielformen. Gewisse Abläufe machen nur Sinn im Spiel elf gegen elf", betonte Kohfeldt.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 5. September 2019, 23:30 Uhr