Wo Pizarro und Co. ihren Frust wegchillen

Trister, trüber und trostloser hätte Werders Hinrunde kaum laufen können. Kein Wunder also, dass die Bremer Profis nun ihre Akkus lieber in sonnigen Gefilden aufladen.

Claudio Pizarro grinsend mit verspiegelter Sonnenbrille, Getränkedose in der Hand und freiem Oberkörper auf einem Boot auf dem türkisblauen Meer vor Thailand.
Sonne, Meer und gute Laune: Claudio Pizarro urlaubt auf der thailändischen Insel Phi Phi. Bild: Instagram.com/claupiza14 | Claudio Pizarro

14 magere Punkte, Tabellenplatz 17 – viel deprimierender hätte die historisch schlechte Hinrunde für Werder gar nicht laufen können. Was kann man also als Bremer Profi tun, um die Lebensgeister bis zum Trainingsstart am 2. Januar wieder zu wecken? Zuhause bleiben und sich jeden Morgen beim Bäcker die guten Ratschläge abholen? Wohl nicht. Da schon lieber die Koffer packen, raus, Tapetenwechsel.

So haben es zumindest einige Werder-Spieler über die Feiertage gemacht. Thailand, Dubai, Paris – wärmende Sonnenstrahlen und Abwechslung fürs frustrierte Gemüt. Claudio Pizarro schrieb das passende Mantra bei Instagram gleich dazu: "Akkus aufladen, 2020 geht es los!"

Und Trainer Florian Kohfeldt dürfte hoffen, dass seine Mannschaft dieses Mantra auch beherzigt, denn am 3. Januar geht es tatsächlich direkt los für Werder – ins Trainingslager nach Mallorca. Schwitzen, schuften, schinden und das mit Vollgas, denn der Rückrundenstart gegen Düsseldorf am 18. Januar darf auf keinen Fall misslingen. Kohfeldt selbst ist mit der Familie in den Schnee gefahren – Frost kann also auch gegen Frust helfen.

So urlauben die Werder-Profis in der Winterpause:

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Über den Dächern von Dubai – Milot Rashica verbringt den Jahreswechsel ganz entspannt im Wüstenstaat. Und hat auch einen weisen Spruch dazu parat: "Der Himmel ist die Grenze." Sollte er den Satz auch auf Werder beziehen, wäre der Klassenerhalt ja perfekt.

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So ein bisschen Abstiegskampf kann einem Claudio Pizarro die gute Laune nicht vermiesen. Wie könnte er das auch, bei Postkarten-Traumwetter und azurblauem Meer vor der thailändischen Insel Phi Phi. Und Humor hat Werders Schlitzohr zudem reichlich. Der Hashtag #phiphizarro dürfte wohl bald trenden...

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Huch, das war der Auslöser – da war Ludwig Augustinsson wohl etwas überrascht. Oder hat einfach wegen seiner erneuten Verletzung ein wenig schlechte Laune. Dabei sollte die in Paris doch von selbst verfliegen.

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Die Wüste lebt – auch Werders Ersatztorhüter Stefanos Kapino zog es nach Dubai über die Feiertage. Und dabei scheint der Grieche Gefallen an der Wüstensafari gefunden zu haben.

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Bienvenue à Paris – auch der langzeitverletzte Kevin Möhwald verbessert seine Laune in der Stadt der Liebe. Offenbar ist er nach seiner Knie-Operation auf dem Wege der Besserung. Dann kann die Rückrunde ja kommen.

Mehr Krampf als Glanz: Werders Hinrundenrückblick

Video vom 27. Dezember 2019
Die Sportsenatorin Anja Stahmann im Interview über Werder Bremen
Bild: Radio Bremen

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Autorin

  • Petra Philippsen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 2. Januar 2020, 23:30 Uhr