Wegen Spuckattacke: DFB ermittelt gegen Schalkes Kabak

Der Schalker Innenverteidiger hatte Werders Ludwig Augustinsson nach 27 Minuten angespuckt. Dies könnte für ihn jetzt noch ein bitteres Nachspiel haben.

Ozan Kabak führt den Ball.
Ozan Kabak leistete sich bei der 1:3-Niederlage gegen Werder einen Aussetzer. Der Schalke spuckte Ludwig Augustinsson in der 27. Minute an. Bild: Imago | RHR-Foto

Schalkes Ozan Kabak droht nach der 1:3-Niederlage gegen Werder noch ein Nachspiel. Wie der DFB-Kontrollausschuss auf Nachfrage des Sport-Informations-Dienstes mitteilte, wird Kabaks Spuckattacke auf Ludwig Augustinsson in der 27. Minute untersucht werden. Kabak hatte sich noch am Samstababend bei Augustinsson entschuldigt. "Es war keine Absicht, die Sicht von außen täuscht", schrieb der türkische Nationalspieler bei Twitter. "Ich habe so etwas noch nie gemacht und werde es auch niemals tun, da es einfach unsportlich ist. In jedem Fall, Entschuldigung an Ludwig."

Die Szene hatte nach dem Spiel für große Aufregung gesorgt. "Ich weiß, dass die Situation auf Schalke unruhig ist. Aber das ist ein Unding und eine klare Rote Karte", sagte Werders Cheftrainer Florian Kohfeldt bei Sky. Kabak flog im weiteren Verlauf der Partie der Partie wegen wiederholten Foulspiels in der 84. Minute mit Gelb-Rot vom Platz.

Werders Füllkrug exklusiv über Kohfeldt, Krise und Konkurrenzkampf

Video vom 27. September 2020
Niclas Füllkrug strahlt während eines Fernsehinterviews mit dem Sportblitz.
Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Die Bundesliga, 26. September 2020, 18 Uhr