Werder Bremen "erschüttert" über russischen Angriff auf Ukraine

Herangezoomtes Bild auf die Werder-Raute über der Werder-Geschäftsstelle des Weser-Stadions.
Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Der Fußball-Zweitligist hat sich am Donnerstag betroffen über den Krieg in der Ukraine gezeigt. Der Bremer Verein solidarisierte sich mit den Menschen in der Region.

Der Einmarsch Russlands in die Ukraine hat europaweit am Donnerstagmorgen schockiert. Auch Werder Bremen äußerte in einer Vereinsmitteilung seine Betroffenheit über den Angriff.

Wir sind erschüttert und betroffen. Mit dem russischen Angriff auf die Ukraine herrscht Krieg mitten in Europa. Unser Mitgefühl und unsere Solidarität gilt den Menschen in der Ukraine.

Vereinsmitteilung von Werder Bremen

Ex-Werderaner Skripnik trainiert Luhansk

Wenige Stunden nach dem Angriff russischer Truppen auf die Ukraine hat der ukrainische Fußball-Verband den Spielbetrieb der ersten Liga ausgesetzt. Eigentlich sollte die Winterpause der Premier Liga an diesem Freitag mit einem Spiel des Abstiegskandidaten FK Minaj gegen den Tabellenvierten Sorja Luhansk beendet werden.

Der Conference-League-Teilnehmer Luhansk wird seit 2019 von Viktor Skripnik trainiert, der in der Fußball-Bundesliga insgesamt 20 Jahre als Spieler, Jugend- und Cheftrainer für Werder Bremen tätig war. "Aufgrund der Verhängung des Kriegsrechts in der Ukraine wurde die ukrainische Meisterschaft ausgesetzt", teilte der Fußball-Verband UAF am Donnerstag mit.

Skripniks Klub war längst umgezogen

Klubs wie Sorja Luhansk oder der Serienmeister Schachtjor Donezk, die aus den bereits seit 2014 von pro-russischen Separatisten kontrollierten Gebieten der Ostukraine kommen, trainieren und spielen bereits seit mehreren Jahren nicht mehr in ihrer Heimat. Skripniks Klub ist in das südukrainische Saporischschja umgezogen. Spieler und Trainer von Schachtjor leben und trainieren in der Hauptstadt Kiew.

Nach Informationen von "Sky Italia" sitzen das Team und sein italienischer Trainer Roberto De Zerbi aktuell in einem Hotel in Kiew fest und können weder das Land noch diese Unterkunft verlassen.

Werder Bremen erschüttert über Ukraine-Krieg

Bild: Radio Bremen

Mehr zu Werder:

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau, 24. Februar 2022, 16 Uhr