Rashica-Poker: Werder lässt RB Leipzig wohl abblitzen

Das erste Angebot der Leipziger lag anscheinend deutlich unter den Erwartungen der Bremer. Die beste Verhandlungsposition hat Werder aber nicht inne.

Milot Rashica läuft in Freizeitkleidung am Weser-Stadion entlang.
An Milot Rashica zeigt RB Leipzig Interesse. Das erste Angebot der Leipziger entsprach anscheinend aber nicht Werders Vorstellungen. Bild: Imago | Nordphoto

Werders Angreifer Milot Rashica ist begehrt. Und um auf dem Transfermarkt selbst aktiv werden zu können, müssen die Bremer den Kosovaren wohl verkaufen. Als Interessent für den Spieler gilt dabei schon seit Monaten RB Leipzig. Mit ihrem ersten Angebot für Rashica sind die Leipziger aber offenbar gescheitert. Wie die "Bild" berichtet, sollen die Sachsen den Bremern 15 Millionen Euro für einen Transfer geboten haben. Mit Bonuszahlungen könne die Summe noch auf 18 Millionen Euro steigen. Dies soll Werder aber abgelehnt haben, da der Klub auf eine Ablöse von etwa 25 Millionen Euro hoffe.

Rashicas Vertrag mit den Bremern enthält eine Ausstiegsklausel. Für 35 Millionen Euro kann er den Klub in diesem Sommer verlassen. Diese Summe liegt jedoch weit über dem aktuellen Marktwert des Angreifers. Zumal alle interessierten Klubs genau wissen, dass Werder Geld braucht, um unter anderem die durch den Klassenerhalt entstandenen Kaufverpflichtungen für Ömer Toprak und Leonardo Bittencourt von insgesamt knapp 13 Millionen Euro zu bedienen.

Werner-Ersatz in Leipzig?

In Leipzig soll Rashica einer der Spieler sein, die den Abgang von Timo Werner zum FC Chelsea kompensieren. Dem von RB Salzburg verpflichteten Hee-Chan Wang traut RB die Werner-Rolle allein noch nicht ganz zu. Rashica wird außerdem als möglicher Neuzugang beim AC Mailand gehandelt, falls Ralf Rangnick dort Trainer und Sportdirektor werden sollte.

Brodelnde Gerüchteküche: Tragen diese Spieler bald das Werder-Trikot?

Video vom 9. Juli 2020
Ex-Werder Profi Valerien Ismael links, Peter Michorl vom Linzer ASK rechts.
Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 16. April 2020, 23:30 Uhr