Sahin lässt Werder-Trainer Kohfeldt grübeln

Nuri Sahin oder Philipp Bargfrede? Das ist nur eine der kniffeligen Fragen, die Trainer Florian Kohfeldt vor dem Spiel gegen den 1. FC Nürnberg lösen muss.

Pressekonferenz bei Werder Bremen
Bild: gumzmedia | Andreas Gumz

1 Thema des Tages

Zur Zeit wird darüber diskutiert, ob man den Kader der Teams für Bundesliga-Spiele aufstockt. Bislang darf der Trainer 18 Spieler nominieren, aber einige Trainer hätten gern noch mehr Profis auf der Bank sitzen. Florian Kohfeldt hat sich noch keine Meinung darüber gebildet, aber klar ist auch, dass ihm ein größerer Kader vor einigen unangenehmen Entscheidungen bewahren würde. Dann müsste er weniger Spielern mitteilen, dass es für sie nicht einmal einen Platz auf der Bank gibt. Die Verpflichtung von Nuri Sahin, der einen Kaderplatz wohl sicher hat, dürfte die Situation noch zuspitzen.

Wer steht in der Startelf? Wer bekommt einen Platz im Kader? Und wer muss von der Tribüne aus zuschauen? Qualität allein reicht nicht mehr aus, um sich zu empfehlen, sagt Trainer Florian Kohfeldt. Es gehe auch darum die richtige Mischung für das jeweilige Spiel zu finden. "Und das wird spannend", so Kohfeldt.

2 Personalie des Tages

Wer die Bilder vom Zusammenstoß zwischen Jiri Pavlenka und Mijat Gacinovic aus dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt noch im Kopf hat, der dürfte überrascht sein, über den Heilungsverlauf des Tschechen. Von seiner Gehirnerschütterung hat sich Pavlenka zu hundert Prozent erholt, am Mannschaftstraining hat er auch schon teilgenommen und seinem Einsatz im Spiel gegen den 1. FC Nürnberg steht nichts mehr im Wege. "Er wird spielen", machte Trainer Florian Kohfeldt mit wenigen Worten deutlich.

3 Zitat des Tages

Der erste Schritt zum Misserfolg ist, wenn du sagst: Alles ist gut.

Florian Kohfeldt, Trainer Werder Bremen

Unser Fazit

Nuri Sahin oder Philipp Bargfrede? Das ist nur eine der vielen Personalfragen, die Florian Kohfeldt vor dem Spiel gegen den 1. FC Nürnberg klären muss. Nur die wenigsten Spieler haben bei den Bremern zur Zeit einen Stammplatz sicher. Der Konkurrenzkampf ist deutlich größer geworden im Team. Das sorgt für einen gesunden Wettbewerb, kann allerdings auch zu Unzufriedenheit führen, bei den Spielern, die nicht zum Einsatz kommen. Florian Kohfeldt hat bislang mit seiner offenen und kommunikativen Art punkten können. Vor allem diese Fähigkeiten sind jetzt gefordert.

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  • Claus Wilkens

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 14. September 2018, 18:06 Uhr