Werder-Boss zu Polizeikosten: Dann können wir mit Kruse nicht verlängern

Hess-Grunewald befürchtet einen Wettbewerbsnachteil für Werder, wenn die Zusatzkosten vom Verein getragen werden müssen. Und das mit fatalen Folgen für die Transferpolitik.

Werder-Präsident Hess-Grunewald auf dem Podium bei der Mitgliederversammlung.
Werder-Präsident in Nöten: Hubertus Hess-Grunewald sieht sich und den Verein als Leidtragende des Grundsatzurteils. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts erhitzt weiter die Gemüter – besonders die der Verantwortlichen von Werder Bremen. Denn im Grundsatz wurde entschieden, dass die Deutsche Fußball Liga (DFL) an den Mehrkosten für Polizeieinsätze bei Hochrisikospielen beteiligt werden darf. Die DFL will diese zusätzlichen Kosten jedoch an die Vereine abwälzen.

Man muss sehen, ob wir vielleicht mit Max Kruse nicht verlängern, damit wir diese Kosten bezahlen können.

Werder-Präsident Hubertus Hess-Grunewald gegenüber dem NDR Sportclub

"Das ist politisch fatal, weil der Bremer Senat immer gesagt hat, es wird am Ende nicht Werder treffen", monierte Werder-Präsident Hubertus Hess-Grunewald gegenüber dem NDR Sportclub: "Und wir haben immer gesagt: Wenn es dazu kommt, wird es Werder treffen. Und jetzt ist es soweit." Die Bremer befürchten, dass ihnen die Kosten der bisher eingereichten Bescheide in Höhe von etwa zwei Millionen Euro einen klaren Wettbewerbsnachteil einbringen werden. Schlimmstenfalls, so Hess-Grunewald, hätte es sogar schwerwiegende Folgen für Werders Transfermöglichkeiten.

Den Beitrag aus dem NDR Sportclub sehen Sie hier:

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Dieses Thema im Programm: NDR, Sportclub, 1. April 2019, 23:30 Uhr