Traumtore und wildes Spektakel – Werder gewinnt mit 4:3 in Paderborn

Werder-Spieler um Ömer Toprak und Marvin Ducksch umarmen sich und bejubeln einen Treffer.

Werder besiegt Paderborn

Bild: Imago | Ulrich Hufnagel

Die Bremer lagen in Paderborn schon mit 1:3 zurück, drehten die Partie aber noch und holten den fünften Sieg in Folge. Ömer Toprak traf kurz vor Schluss zum 4:3.

Werders Siegesserie unter Ole Werner geht weiter. Am Samstagmittag gelang den Bremern beim SC Paderborn der fünfte Sieg in Folge. Dieser war allerdings ein hartes Stück Arbeit, denn der Platz in Ostwestfalen war nur schwer bespielbar. In der ersten Halbzeit machten die Bremer sich zudem das Leben selbst schwer. Ömer Toprak foulte in der 15. Minute im Strafraum Sven Michel, sodass Schiedsrichter Tobias Welz auf Elfmeter entschied. Diesen konnten Jiri Pavlenka von Michel parieren, doch half Werder dies nichts. Marco Friedl war zu früh in den Teilkreis vor dem Strafraum gerannt, sodass Welz den Strafstoß wiederholen ließ.

Psderborn trifft zum 2:1. er Ball fliegt in den Winkel, der hechtende Jiri Pavlenka hat keine Chance.
Beim 1:2 hatte Jiri Pavlenka keine Chance. Der Schuss von Florenz Muslija war perfekt platziert. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Beim zweiten Versuch trat Florent Muslija an und traf sicher zur Paderborner Führung. In der 22. Minute erzielte Marvin Ducksch den vermeintlichen Ausgleich für Werder. Da zuvor Niclas Füllkrug  allerdings im Abseits stand, zählte das Tor nicht. Stattdessen sorgte Ducksch mit einer schönen Einzelaktion in der 35. Minute für das 1:1. Nur drei Minuten später traf aber erneut Muslija mit einem tollen Schlenzer in den Winkel zum 2:1 für die Paderborner.

Spektakel geht in der 2. Halbzeit weiter

Auch im zweiten Durchgang spielten beide Teams mit offenem Visier. In der 54. Minute konnte Pavlenka gegen Felix Platte noch toll parieren. Drei Minuten später düpierte Platte den Bremer Keeper allerdings. Er sah, dass Pavlenka zu weit vor seinem Tor stand und traf aus 40 Metern (57.). Nur zwei Minuten später revanchierte sich Romano Schmid ebenfalls mit eine, Traumtor und traf von der Strafraumkante. Für das 3:3 sorgte dann Niclas Füllkrug in der 66. Minute.

Werder-Spieler setzt zum Schuss an
Romano Schmid verkürzte mit einem Schuss von der Strafraumkante zum 2:3. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Mit einem weiteren Traumtor erzielte Felix Platte in der 68. Minute die vermeintlich erneute Führung für die Paderborner. Da er zuvor Toprak gefoult hatte, zählte der Treffer nicht. Selbiges galt für einen schönen Schlenzer von Marvin Ducksch (72.). Da Füllkrug zuvor erneut im Abseits stand, wurde der Treffer nicht anerkannt. Am Ende gingen die Bremer dennoch als Sieger vom Platz. Toprak traf in der 86. Minute nach einem Eckball zum umjubelten 4:3.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Das neue Wochenende, 22. Januar 2022, 15 Uhr