Werder atmet auf: Osakos Wade ist nicht mehr malade

Endlich mal ein Lichtblick inmitten von Werders trüber Personalmisere: Yuya Osako hat sich im Spiel gegen Union Berlin doch keine Muskelverletzung zugezogen.

Yuya Osako mit flehendem Blick und den Händen vorm Gesicht gefaltet.
Das Flehen wurde erhört: Yuya Osako ist für Werders nächstes Spiel gegen Leipzig einsatzbereit. Bild: Imago | Sven Simon

Florian Kohfeldt spricht nicht fließend Japanisch, aber zumindest dieses Mal dürfte der eloquente Werder-Coach froh sein, dass er keine neue Vokabel dazugelernt hat. Schließlich hatte Kohfeldt am Samstag noch inständig gehofft, dass "Krampf" nicht das japanische Wort für "Muskelfaserriss" sei. Er hatte Glück, denn um einen Muskelschaden zu beschreiben, benutzen Japaner den Begriff "Suji sonshō".

Also aufatmen bei Werder, und das können die gebeutelten Hanseaten mit zehn verletzten Spielern und dem Gelb-Rot gesperrten Nuri Sahin mehr als dringend gebrauchen. Kohfeldt bestätigte der "Syker Kreiszeitung" am Sonntagabend, dass Osako im Spiel gegen Union Berlin tatsächlich nur einen Krampf in der Wade erlitten hatte und am kommenden Samstag gegen RB Leipzig wieder einsatzfähig ist. Und da Milot Rashica am Sonntag bereits mit der Mannschaft mit trainieren konnte, scheint das Aufatmen langsam aber sicher weiterzugehen.

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  • Petra Philippsen

Dieses Thema im Programm: ARD, Sportschau, 14. September 2019, 19 Uhr