Mittelstandsanleihe bringt Werder Bremen 17 Millionen Euro ein

Ein Plakat mit der Aufschrift "Alles geben, für Werder, für Bremen" hängt vor dem Weser-Stadion
Auch wenn die Aufforderung der Fans am Stadion den Spielern galt: Etwas für Werder gegeben haben am Ende vor allem Investoren und Privatanleger. Bild: DPA | Carmen Jaspersen

Der klamme Klub hatte sich mehr Geld von Investoren und Privatanlegern erhofft. Werder-Boss Filbry spricht dennoch von einem Erfolg.

Werder Bremen hat mit seiner Mittelstandsanleihe 17 Millionen Euro eingenommen. Das gab der Absteiger aus der Fußball-Bundesliga nach dem Ende der Zeichnungsfrist am Dienstag bekannt. Werders Geschäftsführer Klaus Filbry sprach von einem Erfolg und einem "weiteren Baustein für unsere Zukunft".

Das ist großes Vertrauen, das die Anleger in unser vorgestelltes Konzept damit bekundet haben, wir werden alles daran setzen, konsequent die präsentierte Richtung einzuschlagen.

Klaus Filbry, Vorsitzender der Werder-Geschäftsführung

Die Anleihe hatte ein Volumen von bis zu 30 Millionen Euro. Erlöst wurde nun etwas mehr als die Hälfte. Filbry sprach von "extrem schwierige Rahmenbedingungen" in den vergangenen Wochen – offenbar auch angesichts der sportlichen Talfahrt. Der Klub hat finanziell unter anderem wegen den Auswirkungen der Corona-Pandemie große Sorgen. Der Zinssatz der Anleihe beträgt 6,5 Prozent.

Nach Absturz in die 2. Liga: Was bedeutet der Abstieg für Werder?

Video vom 24. Mai 2021
Aufsichtsratvorsitzender Marco Bode im Weserstadion.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 1. Juni 2021, 18:06 Uhr