Liveticker

Werder-Ticker: "Wir werden Heidenheim auf keinen Fall unterschätzen"

Werder-Boss Bode rechnet mit einem starken Gegner in der Relegation. Der FCH habe in der Saison gezeigt, wie stark er ist. Die aktuellen Ereignisse im Liveticker.

Video vom 28. Juni 2020
Marco Bode steht vor der leeren Ostkurve im Weser-Stadion und lächelt.

+++ Heidenheim-Coach: "Die Uhren werden auf Null gestellt" +++

20:12 Uhr: Für den Trainer des FC Heidenheim, Frank Schmidt, ist die 0:3-Niederlage gegen Bielefeld kein großer Rückschlag: "Manchmal ist es vielleicht gar nicht so verkehrt, wenn man vor so Relegationsspielen, was für uns Neuland ist – wenn die Uhren auf Null gestellt werden – wenn man auch mal richtig einen auf den Sack bekommt", sagte er nach dem Spiel.

Wir wollen die Sensation, wir werden alles dafür probieren.

Heidenheim-Coach Frank Schmidt

"Wenn man nach 34 Spieltagen auf Rang drei steht, hat man die Relegation verdient", sagte Schmidt. "Wir werden jetzt die Wunden lecken und versuchen uns gegen Bremen von der besten Seite zu zeigen."

+++ Kohfeldt erwartet zwei Spiele mit einem "ganz besonderen Charakter" +++

19:05 Uhr: Auch Werders Trainer Florian Kohfeldt hat sich zum Relegationsgegner Heidenheim geäußert. "Wer am Ende der Saison auf Platz drei der 2. Liga steht, der kann sehr gut Fußball spielen", so Kohfeldt.

Das werden zwei Finalspiele, die jetzt vor uns stehen. Das sind K.o-Spiele, die haben einen ganz besonderen Charakter.

Werder-Trainer Florian Kohfeldt

+++ Bode: "Werden Heidenheim auf keinen Fall unterschätzen" +++

Die Mannschaft des FC Heidenheim schwört sich in einem Kreis ein
Die Mannschaft des FC Heidenheim hat trotz einer 0:3-Niederlage in Bielefeld das Ticket für die Relegation gelöst. Bild: DPA | Friso Gentsch

18:02 Uhr: Werder-Boss Marco Bode erwartet mit dem FC Heidenheim einen starken Gegner in der Relegation: "Wir werden Heidenheim auf keinen Fall unterschätzen", sagte er im Interview mit buten un binnen. Heidenheim habe in der Saison gezeigt, wie stark sie sind – auch mental. "Wir müssen an 100 Prozent rankommen, um dann auch erfolgreich zu sein", so Bode. Das Pokalspiel im Oktober, das Werder mit 4:1 gegen Heidenheim gewonnen hat, spiele keine Rolle.

+++ Abpfiff: Relegation gegen Heidenheim +++

17:24 Uhr: Abpfiff in Hamburg. Damit steht Werders Relegationsgegner fest. Am kommenden Donnerstag und dem darauffolgenden Montag spielen die Bremer gegen den FC Heidenheim, der sich am letzten Spieltag auch nicht gut präsentieren konnte und mit 0:3 in Bielefeld verloren hat.

+++ Auch Diekmeier trifft +++

17:23 Uhr: Und noch ein Tor in Sandhausen! Der Ex-Hamburger Dennis Diekmeier legt mit seinem zweiten Profitor noch einen drauf. 1:5 aus Sicht des HSV.

Hier können Sie sich externe Inhalte (Text, Bild, Video…) von Twitter anzeigen lassen

Stimmen Sie zu, stellt Ihr Browser eine Verbindung mit dem Anbieter her.
Mehr Infos zum Thema Datenschutz.

+++ 1:4 – Hamburg geht unter +++

17:19 Uhr: Noch ein Tor für Sandhausen! Mario Engels trifft, der HSV ist jetzt 1:4 hinten und wird wohl in der 2. Liga bleiben.

+++ Tor für Sandhausen +++

17:14 Uhr: Elfmeter für Sandhausen – Kevin Behrens trifft. Der HSV braucht wieder zwei Tore und hat dafür nur noch fünf Minuten.

+++ HSV mit dem Anschluss +++

16:52 Uhr: Der Ex-Bremer Aaron Hunt verwandelt einen Elfer für den HSV. Jetzt fehlt den Hamburgern nur noch ein Tor, um in die Relegation einzuziehen. Dann wären sie punktgleich mit Heidenheim, haben aber das deutlich bessere Torverhältnis.

+++ Heidenheim 0:3 zurück +++

16:42 Uhr: Meister Bielefeld erhöht – Jonathan Clauss macht wohl alles klar. Heidenheim muss sich wahrscheinlich auf Sandhausen verlassen, die weiterhin in Hamburg führen.

+++ Fan-Auflauf bleibt ohne Folgen +++

Werder-Fans feiern und singen vor dem Weser-Stadion.
Bis zu 500 Werder-Fans versammelten sich nach Abpfiff des 6:1-Erfolgs ihres Vereins vor dem Weser-Stadion. Bild: Gumzmedia | Rauch/gumzmedia/nordphoto

15:52 Uhr: Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) will aus dem Fan-Auflauf am Samstagnachmittag vor dem Weser-Stadion keine Konsequenzen ziehen. Bis zu 500 Menschen hatten sich rund ums Weser-Stadion versammelt, um Werders Einzug in die Relegation zu feiern. Obwohl einige Anhänger der Grün-Weißen die Abstandsregeln missachteten und weder Mund noch Nase bedeckten, hat der Fan-Auflauf hinsichtlich des ersten Relegations-Duells in Bremen keine Folgen.

Zum Glück haben sich tausende Werder-Fans beherrscht und den Sieg zu Hause gefeiert. Das ist absolut anerkennenswert. Umso ärgerlicher ist, dass einige Hundert Fans so taten, als gäbe es kein Corona. Ihretwegen das Relegationsspiel zu untersagen wäre unverhältnismäßig.

Innensenator Ulrich Mäurer (SPD)

+++ Auch Sandhausen erhöht +++

15:52 Uhr: Beide Kandidaten scheinen sich vor der Relegation drücken zu wollen: Jetzt liegt auch der HSV mit 0:2 zurück. Kevin Behrens trifft für Sandhausen.

+++ Bielefeld führt 2:0 +++

15:47 Uhr: Der Zweitligameister legt nach! Bielefeld führt mit 2:0, Torschütze ist Andreas Voglsammer. Trotzdem liegt Heidenheim in der Tabelle noch vor dem Hamburger SV.

+++ HSV und Heidenheim liegen hinten +++

15:45 Uhr: Doppelschlag in den zweiten Liga – sowohl der HSV als auch Heidenheim liegen mit 0:1 hinten. In Hamburg trifft Innenverteidiger Rick van Drongelen ins eigene Tor, auch auf der Bielefelder Alm trifft Tim Kleindienst nur ins eigene Gehäuse.

+++ Letzter Spieltag in der 2. Liga startet +++

15:30 Uhr: Der Ball in der 2. Liga rollt – wer wird Werders Gegner in der Relegation? Die bessere Ausgangslage hat der 1. FC Heidenheim. Die Schwaben müssen jedoch auswärts beim Meister in Bielefeld ran. Konkurrent Hamburg spielt zuhause im Volksparkstadion gegen den SV Sandhausen. Die meisten Werder-Fans hoffen auf ein Nordderby in der Relegation.

Hier können Sie sich externe Inhalte (Text, Bild, Video…) von Twitter anzeigen lassen

Stimmen Sie zu, stellt Ihr Browser eine Verbindung mit dem Anbieter her.
Mehr Infos zum Thema Datenschutz.

Hier können Sie sich externe Inhalte (Text, Bild, Video…) von Twitter anzeigen lassen

Stimmen Sie zu, stellt Ihr Browser eine Verbindung mit dem Anbieter her.
Mehr Infos zum Thema Datenschutz.

+++ Allofs rechnet mit dem HSV +++

Klaus Allofs macht ein nachdenkliches Gesicht.
Ex-Werder-Manager Klaus Allofs rechnet in der Relegation mit einem Nord-Duell. Bild: Imago | Rust

14:59 Uhr: Ex-Werder-Manager Klaus Allofs hält seinen ehemaligen Verein in der Relegation zur Fußball-Bundesliga für den "großen Favoriten" – unabhängig davon, ob der Gegner der 1. FC Heidenheim oder der Hamburger SV sein wird. "Man hat die Gelegenheit in der Liga zu bleiben und nur darum geht es", sagte Allofs am Samstag dem TV-Sender "Sky". Der 63-Jährige rechnet mit einem Nordduell zwischen Bremen und Hamburg. "Der HSV ist für mich der große Favorit auf den dritten Platz", sagte Allofs. Auch im Falle eines Nicht-Abstiegs der Bremer fordert er eine konsequente Aufarbeitung der Saison. "Man muss sich zusammensetzen und Bilanz ziehen, woran es gelegen hat", sagte der frühere Manager der Bremer.

+++ Kruse: "Kohfeldt hat alles richtig gemacht" +++

14:23 Uhr: Ex-Werder-Spieler Max Kruse hat am Sonntag im TV-Talk "Sky 90" seinen ehemaligen Trainer Florian Kohfeldt für dessen Arbeit im Abstiegskampf in den letzten Wochen gelobt.

Er ist seiner Linie immer treu geblieben. Man hatte letztens das Gefühl, dass er etwas arrogant wirkt, weil er sagte, er sei der Richtige für den Job. Ich finde, man muss ein bisschen Selbstbewusstsein haben, um Dinge zu erreichen. Wenn du selbst nicht an dich glaubst, ist es auch schwierig für andere, an dich zu glauben. Für mich hat er alles richtig gemacht und ich wünsche ihm, dass er mit Werder den Klassenerhalt schafft.

Ex-Werder-Spieler Max Kruse

Kruse hatte in Bremen selbst unter Kohfeldt gespielt, ehe er im Sommer 2019 zu Fenerbahce Istanbul wechselte. "Ich habe ihn letztes Jahr als sehr offenen Trainer wahrgenommen, der genau wusste, dass er nicht alles weiß von vornherein. Der sich Tipps von Spielern geholt hat und offen war für neue Dinge", erzählte Kruse.

Max Kruse im Trikot von Fenerbahce Instanbul
Max Kruse hat seinen Vertrag bei Fenerbahce Istanbul einseitig gekündigt. Für den Wechsel in die Türkei hatte er Werder im Sommer 2019 verlassen. Bild: Imago | Seskim Photo

+++ Pizarro glaubt an den Klassenerhalt +++

13:49 Uhr: Am Tag nach dem 6:1-Heimsieg gegen den 1. FC Köln ist bei Werder-Oldie Claudio Pizarro die Erleichterung über das Erreichen der Relegation groß. "Wir sind bereit für die weiteren Spiele. Wir glauben daran, dass wir es schaffen", sagte Pizarro in der TV-Sendung "Sky 90". Die Grundlage für die zusätzliche Chance, über den Umweg Relegation noch die Klasse zu halten, habe das Team schon vor längerer Zeit gelegt. "Nach der Corona-Pause sind wir besser zu unserem Spiel gekommen", erklärte er. Die Mannschaft habe sich verbessert und im Heimspiel gegen den 1. FC Köln das nötige Selbstvertrauen gehabt, um ihre Partie zu gewinnen.

In der laufenden Spielzeit ist der Peruaner noch ohne Torerfolg – und beendet nach der Saison seine Karriere. Zwei Spiele bleiben ihm also noch für seine letzten Bundesligatreffer. Auf die Frage, ob er sich seinen erstes Saisontreffer für die Relegation aufgespart habe, antwortete er: "Ich hoffe, ja. Ich hoffe, dass ich ein bisschen mehr als sonst spielen kann". Angesprochen auf die Zeit nach seiner Karriere – Gerüchten zufolge soll Pizarro Markenbotschafter von Bayern München werden – reagierte er ausweichend. "Das liegt noch auf dem Tisch. Darüber werden wir sprechen, wenn die Saison vorbei ist", so Pizarro.

+++ Viel Bier und Liebe für Felix Kroos ++

13:09 Uhr: Vor dem letzten Spieltag hat Union-Spieler Felix Kroos angekündigt, in der Partie gegen Fortuna Düsseldorf sein Bestes zu geben, um Werder Schützenhilfe zu leisten. Der Ex-Bremer hielt Wort: Mit 3:0 gewannen seine Berliner, so dass Werder tatsächlich noch Düsseldorf vom Relegationsplatz 16 verdrängt hat. Die Anhänger der Grün-Weißen danken es ihm, wie Kroos auf Twitter mitteilte.

Hier können Sie sich externe Inhalte (Text, Bild, Video…) von Twitter anzeigen lassen

Stimmen Sie zu, stellt Ihr Browser eine Verbindung mit dem Anbieter her.
Mehr Infos zum Thema Datenschutz.

+++ Werder-Fans fühlen sich wie neugeboren +++

12:06: Einen Tag nach dem kleinen Wunder von der Weser realisieren einige Anhänger der Grün-Weißen erst nach und nach, was am Vortag geschehen ist.

Hier können Sie sich externe Inhalte (Text, Bild, Video…) von Twitter anzeigen lassen

Stimmen Sie zu, stellt Ihr Browser eine Verbindung mit dem Anbieter her.
Mehr Infos zum Thema Datenschutz.

Hier können Sie sich externe Inhalte (Text, Bild, Video…) von Twitter anzeigen lassen

Stimmen Sie zu, stellt Ihr Browser eine Verbindung mit dem Anbieter her.
Mehr Infos zum Thema Datenschutz.

Hier können Sie sich externe Inhalte (Text, Bild, Video…) von Twitter anzeigen lassen

Stimmen Sie zu, stellt Ihr Browser eine Verbindung mit dem Anbieter her.
Mehr Infos zum Thema Datenschutz.

+++ Ehrenpräsident Klaus-Dieter Fischer: Freude ja, Überschwänglichkeit nein +++

11:13 Uhr: Trotz der Freude über den Einzug in die Relegation tritt Werder-Ehrenpräsident Klaus-Dieter Fischer auf die Euphoriebremse.

Wir haben zwei ganz schwere Spiele gegen Heidenheim oder den HSV vor uns. Da muss die Mannschaft wieder das abrufen, was sie eigentlich kann. Also: Freude ja, aber Überschwänglichkeit ist nicht angebracht.

Werder-Ehrenpräsident Klaus-Dieter Fischer

Wiedergutmachen könne man die Saison zumindest in der aktuellen Spielzeit ohnehin nicht mehr. Selbst wenn die Mannschaft den zwischenzeitlich nicht mehr für möglich gehaltenen Klassenerhalt doch noch schaffen sollte, müsse der Klub seine Lehren aus der schlechtesten Saison der Vereinsgeschichte ziehen.

Es ist wichtig, nicht einen Schritt in der Analyse zurückzugehen und zu sagen: 'Es ist alles gut.' Es ist vieles nicht gut, es muss vieles geändert werden im Führungsverhalten, im Nachwuchs-Leistungszentrum, um nur zwei Stichworte zu nennen.

Werder-Ehrenpräsident Klaus-Dieter Fischer

Auch in finanzieller Hinsicht stünden dem Verein schwere Zeiten bevor. "Wir wissen, dass Sponsorenverträge auslaufen, da muss die Geschäftsführung ganz kräftig arbeiten", sagte Fischer. Auf die Frage, ob er der aktuellen Geschäftsführung zutraue, die anstehenden Aufgaben zu bewältigen, antwortete er: "Dazu möchte ich mich nicht äußern."

Klaus-Dieter Fischer
Unabhängig vom Gegner: Werder-Ehrenpräsident Klaus-Dieter Fischer erwartet zwei schwere Relegations-Spiele. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

+++ HSV oder Heidenheim? Baumann nimmts, wie es kommt ++

10:59 Uhr: Werders Geschäftsführer Frank Baumann legt keinen besonderen Wert auf Relegations-Duelle mit dem Hamburger SV. "Wir brauchen keine besondere Brisanz, weil wir nach wie vor ein großes Ziel vor Augen haben", sagte der 44-Jährige im ZDF-Sportstudio und fügte hinzu: "Wir müssen es so nehmen, wie es kommt." In den beiden Spielen gegen den Dritten der 2. Liga treffen die Bremer entweder auf den HSV oder den 1. FC Heidenheim.

"Die letzten Wochen sind schon an die Nerven gegangen, haben auch etwas Kraft gekostet. Aber wir haben definitiv noch Kraft für die letzten Spiele übrig", sagte Baumann. Die Fehler der Saison, in der die Bremer eigentlich den Einzug in den Europacup anvisiert hatten, habe man "teilweise schon aufgearbeitet". Weitere Gespräche, auch mit Trainer Florian Kohfeldt, sollen nach der Relegation folgen. "Das werden wir am Ende der Saison noch sehr intensiv tun, um daraus unsere Lehren zu ziehen", kündigte Baumann an.

+++ Kohfeldts Frau orakelte Werder-Ergebnis voraus +++

10:43 Uhr: Als hätte sie es geahnt: Am Morgen vor dem Spiel gegen den 1. FC Köln schrieb Juliane Kohfeldt, Frau von Werder-Trainer Florian, ihrem Mann, dass sein Team mit 6:1 gewinnen würde. "Ich weiß nicht, wie sie darauf kam", erzählte Kohfeldt in der Pressekonferenz nach dem Spiel. Dass sie letztendlich recht behielt und die Bremer sich mit dem erst zweiten Saison-Heimsieg wirklich noch in die Relegation retten würden, darauf hätten wohl die wenigsten noch gewettet. Für die beiden anstehenden Relegationsspiele setzt Florian Kohfeldt daher wieder auf seine Frau als Glücksbringer. "Ich hoffe, sie schreibt mir am Donnerstag und Montag wieder ein paar gute Zahlenverhältnisse", sagte der 37-Jährige.

+++ Polizei meldet keine große Zwischenfälle – viel los am Sielwall +++

Polizisten laufen in einer Reihe zwischen Werder-Fans am Weser-Stadion entlang.-
Bis zu 500 Werder-Anhänger versammelten sich nach Werders Heimspiel gegen Köln am Weser-Stadion. Die Polizisten beließ es jedoch bei Hinweisen, sich an die Corona-Regeln zu halten. Bild: Gumzmedia | Rauch/gumzmedia/nordphoto

10:34 Uhr: Obwohl sich nach Abpfiff des Werder-Heimspiels gegen den 1. FC Köln am Samstagnachmittag bis zu 500 Menschen vor dem Weser-Stadion versammelten, kam es nach Angaben der Polizei "zu keinerlei größeren Zwischenfällen." Zwar wies die Polizei mit Lautsprecher-Durchsagen oder direkten Ansprachen darauf hin, sich an die geltenden Corona-Verhaltensregeln zu halten. In der Regel verhielten sich die Angesprochenen jedoch einsichtig und kooperativ, meldete die Polizei. Auf Bildern und Videos ist hingegen zu sehen, dass viele der teilweise jubelnden und singenden Werder-Fans sich weder an Abstands-Regeln gehalten noch ihren Mund und ihre Nase bedeckt haben.

Im weiteren Verlauf des Abends trafen an der Sielwall-Kreuzung nach Polizeiangaben bis zu 350 Menschen zusammen. Mehrfach hätten die Beamten auf Verstöße gegen die Corona-Verhaltensregeln aufmerksam gemacht. Einige Angesprochene hätten sich jedoch nur bedingt einsichtig gezeigt und zum Teil mit aggressivem Verhalten reagiert. Wiederholt hätten die Einsatzkräfte bei Schlägereien eingreifen und auch ein Fußballspiel auf der Kreuzung verhindern müssen. Weiterhin erteilten die Ordnungskräfte wegen des Zündens einer Rauchbombe eine Anzeige. An der Schlachte wiederum schritt die Polizei wegen Lärmbelästigungen ein und sorgte wiederholt für das Einhalten der Abstände unter den Feiernden.

Werder gegen Köln: So war die Situation vor dem Weser-Stadion

Video vom 27. Juni 2020
Reporter Niko Schleicher, der vor dem Weserstadion eine Schalte hält.

+++ Hess-Grunewald ist der Relegationsgegner "völlig piepenhagen" +++

20:01 Uhr: Werder-Präsident Hubertus Hess-Grunewald hofft, dass Werder den Schwung aus dem Sieg gegen Köln in die Relegation mitnehmen kann: "Wenn man sich jetzt diese Situation erarbeitet hat, dann muss man dieses Faustpfand, diesen psychologischen Vorteil – den muss man für sich nutzen", sagte er im buten un binnen-Studio.

Einen Wunschgegner hat er nicht. "Das ist uns sportlich wirklich völlig piepenhagen, ob wir den HSV oder Heidenheim bekommen", so Hess-Grunewald. "Die Frage wird nur sein, wie die Sicherheitslage sich darstellt und da werde ich dann sicherlich mit Uli Mäurer noch das eine oder andere Telefonat bis Donnerstag zu führen haben." Am Sonntag entscheidet sich, welcher Zweitligist an der Relegation teilnehmen darf – entweder der FC Heidenheim oder der Hamburger SV.

Das sagt Werders Präsident Hess-Grunewald zu einem möglichen Abstieg

Video vom 27. Juni 2020
Werders Präsident Hubertus Hess-Grunewald im Studio von buten un binnen.

+++ Schlagersänger Baumgart ist optimistisch für die Relegation +++

Schlagersänger Klaus Baumgart ging vor dem Spieltag nicht davon aus, dass Werder es noch in die Relegation schafft: "Deswegen war ich auch sehr skeptisch, ob Werder das schafft – weil ich mir schon vorgestellt hab, dass die Düsseldorfer in Berlin was reißen", so Baumgart zu buten un binnen.

Für die Relegation sieht er die Bremer als Favorit: "Ansonsten bin ich jetzt sehr optimistisch, dass Werder das schafft. Gegen Heidenheim zu 99 Prozent sicher und gegen den HSV zu 70 Prozent."

+++ Trittin: "Noch zwei Spiele mit dieser Geschlossenheit" +++

Der Grünen-Politiker Jürgen Trittin freut sich über Werders gute Leistung gegen Köln: "Ich war pessimistisch, was das angeht. Und das ist immer ein gutes Zeichen, wenn man sich auf das Schlechteste einstellt, dann kommt es besser", sagte er buten un binnen.

Verrückterweise glaube ich, dass wenn Heidenheim sich durchsetzen sollte, das für Werder schwieriger sein wird als mit dem HSV. Das ist man gewohnt – die Hamburger abzufertigen.

Grünen-Politiker Jürgen Trittin

"Es müssen da noch zwei Spiele mit dieser Geschlossenheit, mit dieser Geschwindigkeit gespielt werden, wenn man dann eine Saison vergessen machen will, die man unter anderem wegen Eckstößen und Freistößen verloren hat", so Trittin.

+++ Polizei spricht von 500 Fans am Stadion +++

Laut der Bremer Polizei kamen bis zu 500 Werder-Fans zum Stadion. Die Beamten erinnerten demnach mit Lautsprecheranlagen an die Coronaregeln und sprachen einzelne Anwesende an. Diese verhielten sich nach Angaben der Polizei meist kooperativ und einsichtig.

Werder-Fans feiern vor dem Stadion

Video vom 27. Juni 2020
Fans jubeln vor dem Bremer Weserstadion
Bild: Rauch/gumzmedia/nordphoto

+++ Bürgerschaftspräsident Imhoff: "Wir sind noch nicht am Ende" +++

Der Bürgerschaftspräsident Frank Imhoff (CDU) hat Werder zum 6:1-Sieg gratuliert: "Viele haben euch in der letzten Woche schon in der zweiten Bundesliga gesehen, doch ihr habt an euch geglaubt – ihr habt gekämpft", sagte er zu buten un binnen. Allerdings warnt er auch: "Doch wir sind noch nicht am Ende, wir müssen noch zwei Mal Relegation spielen."

Ganz Bremen wird euch dafür auch die Daumen drücken, ich werde euch die Daumen drücken. Denn Werder gehört in die erste Liga.

Bürgerschaftspräsident Frank Imhoff (CDU)

+++ Kohfeldt appelliert an Fans und Mannschaft +++

Werder-Trainer Florian Kohfeldt hat im Interview mit Sky seine Mannschaft gelobt. "In Momenten, wo wir den maximalen Druck hatten – in Freiburg, in Paderborn, jetzt heute – da haben wir performt", so Kohfeldt. "Und das ist meine Botschaft an die Mannschaft: Der Druck bleibt hoch."

Das sind zwei Spiele, die über alles entscheiden. Jetzt haben wir es in der eigenen Hand.

Werder-Coach Florian Kohfeldt

Einen Wunschgegner für die Relegationsspiele hat er nicht. "Mir ist es egal, weil beide wären sehr herausfordernd", sagte Kohfeldt. Außerdem sendete er einen Appell an die Werder-Fans: "Egal, was morgen raus kommt, gegen wen wir spielen – und die Emotionen werden größer, das ist ja klar. Auch in der Stadt und überall. Bitte bleibt alle zuhause. Wir sind trotzdem noch mitten in einer Pandemie."

Hier können Sie sich externe Inhalte (Text, Bild, Video…) von Twitter anzeigen lassen

Stimmen Sie zu, stellt Ihr Browser eine Verbindung mit dem Anbieter her.
Mehr Infos zum Thema Datenschutz.

+++ Bovenschulte ist optimistisch +++

Der Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) ist optimistisch für die Relegationsspiele: "Es gibt sie also doch noch, die Wunder an der Weser", so Bovenschulte. "Wenn die Mannschaft so weiterspielt, putzt sie auch den Gegner in der Relegation – am liebsten den HSV!"

+++ 300 bis 400 Fans am Weserstadion +++

Fans von Werder Bremen jubeln auf der Straße
Am Weserstadion jubeln die Bremer Fans derzeit über den Einzug in die Relegation. Bild: Rauch/gumzmedia/nordphoto

Derzeit feiern nach Angaben der Polizei mehr als 300 Werder-Fans vor dem Weserstadion lautstark den 6:1-Sieg gegen Köln. Dort skandieren sie in Sprechchören "Wir haben es geschafft" und stimmen "Oh, wie ist das schön" an.

+++ Werder bedankt sich bei Union +++

Im Weserstadion lief nach dem Abpfiff die Vereinshymne von Union Berlin – Werder bedankt sich damit für die Schützenhilfe aus der Hauptstadt. Stürmer Niclas Füllkrug dazu bei Sky: "Wir danken Union unglaublich. Ich weiß nicht, ob wir da mal eine Kiste Bier rüberwachsen lassen müssen..."

Hier können Sie sich externe Inhalte (Text, Bild, Video…) von Twitter anzeigen lassen

Stimmen Sie zu, stellt Ihr Browser eine Verbindung mit dem Anbieter her.
Mehr Infos zum Thema Datenschutz.

+++ Klaassen wünscht sich den HSV +++

Werder rettet sich in die Relegation – und könnte dort auf Heidenheim oder den Erzrivalen aus Hamburg treffen. "Wenn ich es sagen müsste – dann sage ich HSV", sagte Davy Klaassen im Interview mit Sky. Niclas Füllkrug hingegen ist der Gegner egal: "Ich hab keinen Wunsch. Ich möchte die zwei Spiele gewinnen, das ist mein Wunsch."

+++ Abpfiff: Werder rettet sich in die Relegation +++

Josh Sargent bejubelt ein Tor, im Hintergrund Timo Horn auf dem Boden.
Werder jubelt – und rettet sich mit einem 6:1 bravourös in die Relegation. Bild: gumzmedia/nordphoto/POOL

Ende! Werder gewinnt 6:1 – Düsseldorf verliert in Berlin. Damit rettet sich Werder in die Relegation. Am kommenden Donnerstag startet dann das Hinspiel: Entweder gegen Heidenheim oder den Hamburger SV.

+++ Entscheidung? Union mit dem 3:0 +++

Jetzt müsste noch etwas Unvorstellbares passieren, damit Werder direkt absteigt. Union Berlin schießt das 3:0 gegen Düsseldorf. Den Rheinländern müssten jetzt vier Tore in der Nachspielzeit gelingen.

+++ 6:1! Sargent trifft +++

Der Joker netzt – Josh Sargent macht das 6:1 im Weserstadion. Bei dieser Tordifferenz würde den Düsseldorfern, die weiter 0:2 hinten liegen, ein Unentschieden nicht mehr reichen, um Werder noch zu überholen.

Hier können Sie sich externe Inhalte (Text, Bild, Video…) von Twitter anzeigen lassen

Stimmen Sie zu, stellt Ihr Browser eine Verbindung mit dem Anbieter her.
Mehr Infos zum Thema Datenschutz.

+++ Köln spielt doch noch mit +++

Dominick Drexler nutzt einen misslungenen Rückpass von Rashica aus und schiebt den Ball an Pavlenka vorbei. Trotzdem: Die Zeichen für Werder stehen weiterhin auf Relegation.

+++ Osako trifft erneut: 5:0 +++

Werder spielt sich in einen Rausch – Yuya Osako trifft nach Vorlage von Gebre Selassie. Das sieht nach Relegation für Werder aus.

+++ 4:0 für Werder +++

Davy Klaassen trifft zum 4:0! Rashica schießt an den Pfosten, der Niederländer staubt ab. Aktuell fehlen Düsseldorf drei Tore.

Hier können Sie sich externe Inhalte (Text, Bild, Video…) von Twitter anzeigen lassen

Stimmen Sie zu, stellt Ihr Browser eine Verbindung mit dem Anbieter her.
Mehr Infos zum Thema Datenschutz.

+++ Union erhöht +++

In Berlin legt Union nach: Christian Gentner macht das 2:0. Das sieht immer besser für Werder aus.

+++ 2. Halbzeit läuft +++

Die zweite Halbzeit im Weserstadion läuft. Für den Niclas Füllkrug ist bei Werder jetzt Josh Sargent auf dem Feld. Köln wechselt doppelt – Noah Katterbach und Jan Thielmann werden von Trainer Gisdol auf den Platz geschickt.

Hier können Sie sich externe Inhalte (Text, Bild, Video…) von Twitter anzeigen lassen

Stimmen Sie zu, stellt Ihr Browser eine Verbindung mit dem Anbieter her.
Mehr Infos zum Thema Datenschutz.

+++ Fritz: Nach der Nervosität kam die Sicherheit +++

Werder Scouting-Chef Clemens Fritz ist zur Halbzeit optimistisch, dass die Grün-Weißen das Wunder tatsächlich schaffen. „Die Mannschaft glaubt selbst daran, das sieht man auch daran, wie sie auftritt“, sagte Fritz im Gespräch mit dem TV-Sender „Sky“. In der ersten Viertelstunde habe die Mannschaft zwar eine hohe Nervosität an den Tag gelegt, aber mit jedem weiteren Treffer sei die Sicherheit zurückgekehrt.

+++ Pause in Bremen – Werder ist aktuell Tabellen-16. +++

Bastian Dankert pfeift die erste Halbzeit ab. Auch in Berlin ist Pause. Stand jetzt schafft Werder das kleine Wunder und zieht in die Relegation ein. Auch Ailton und Ex-Werder-Boss Jürgen L. Born freuen sich.

Jürgen L. Born und Ailton bejubeln ein Tor für Werder Bremen
Werder brilliert, Ex-Werder-Boss Jürgen L. Born (Mitte) und Ailon (rechts) jubeln. Bild: Rauch/gumzmedia/nordphoto

+++ Werder ist auf Relegations-Kurs +++

Gute Nachrichten für alle Werder-Fans: Nach jetzigem Stand rückt Werder auf den Relegationsplatz 16 vor.

Hier können Sie sich externe Inhalte (Text, Bild, Video…) von Twitter anzeigen lassen

Stimmen Sie zu, stellt Ihr Browser eine Verbindung mit dem Anbieter her.
Mehr Infos zum Thema Datenschutz.

+++ Füllkrug erhöht auf 3:0 +++

16:00 Uhr: Erneut Jubel im Weser-Stadion! Niclas Füllkrug markiert das 3:0 (30. Minute).

Hier können Sie sich externe Inhalte (Text, Bild, Video…) von Twitter anzeigen lassen

Stimmen Sie zu, stellt Ihr Browser eine Verbindung mit dem Anbieter her.
Mehr Infos zum Thema Datenschutz.

+++ 2:0 für Werder! +++

15:57: Rashica erhöht die Führung zum 2:0 (27. Minute).

Milot Rashica führt den Ball am Fuß.
Erzielte nach einem Dribbling das 2:0: Werder-Stürmer Milot Rashica (links). Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

+++ Auch Union führt +++

15:55 Uhr: Gute Nachrichten für Werder: Union Berlin geht gegen Fortuna Düsseldorf mit 1:0 in Front – Torschütze ist der Ex-Bremer Anthony Ujah.

Hier können Sie sich externe Inhalte (Text, Bild, Video…) von Twitter anzeigen lassen

Stimmen Sie zu, stellt Ihr Browser eine Verbindung mit dem Anbieter her.
Mehr Infos zum Thema Datenschutz.

+++ Werder trifft zur Führung +++

15:52 Uhr: Mit einem Schlenzer in den Winkel erzielt Yuya Osako in der 23. Minute den Treffer zur 1:0-Führung.

Hier können Sie sich externe Inhalte (Text, Bild, Video…) von Twitter anzeigen lassen

Stimmen Sie zu, stellt Ihr Browser eine Verbindung mit dem Anbieter her.
Mehr Infos zum Thema Datenschutz.

+++ Es geht los +++

15:30 Uhr: Werder hat Anstoß, der Ball rollt. Auch in Berlin hat die Partie begonnen.

+++ Kohfeldt zählt auf Union +++

15:21 Uhr: "Wir müssen heute gewinnen, das ist das Allerwichtigste. Wir haben den Fokus nur auf uns", sagte Werders Coach im Gespräch mit dem TV-Sender "Sky". Für ihn sei es kein Wunder, sollte Union Berlin gegen Fortuna Düsseldorf gewinnen oder zumindest einen Punkt holen. Einen flauen Magen habe er trotz der Ausgangslage daher nicht.

Egal wie die Saison ausgeht, ob am Ende der Klassenerhalt oder Abstieg steht, sei ein Neuanfang erforderlich. "Nach dieser Saison, selbst wenn wir es schaffen, müssen wir sehr viel analysieren. Das werden wir tun."

+++ Werder-Spieler machen sich warm +++

15:05 Uhr: Die Bremer Spieler haben inzwischen den Platz betreten und machen sich warm. Der Anpfiff rückt näher und näher.

+++ Bode glaubt an das Außergewöhnliche ++

14:56 Werders Aufsichtsratsvorsitzender hat die Hoffnung nicht aufgegeben, dass den Grün-Weißen das Wunder tatsächlich noch gelingt. "Wir haben alle den Glauben daran, dass etwas Außergewöhnliches passieren kann", sagte Bode im Gespräch mit dem TV-Sender "Sky".

+++ Bürgerschaftspräsident Imhoff hofft auf das Wunder +++

14.53 Uhr: Frank Imhoff (CDU), Präsident der Bremischen Bürgerschaft, appelliert an das Team, dass es "noch einmal die Ärmel hochkrempeln und kämpfen, kämpfen, kämpfen" müsse. Solange es eine theoretische Chance auf den Klassenerhalt gebe, müsse man daran auch glauben.

Denn wer nicht glaubt, der hat schon verloren. Und jetzt los! Hopp, hopp! Wir schaffen das!

Frank Imhoff (CDU), Präsident der Bremischen Bürgerschaft

+++ Herzog drückt Werder die Daumen +++

14:40 Uhr: Werders Ex-Spieler Andreas Herzog hat zu seinem ehemaligen Klub weiterhin eine besondere Bindung. "Ich wünsche Werder natürlich, dass sie nicht absteigen", sagt der 51-Jährige. Allerdings weiß er auch: "Sie haben es nicht mehr in der eigenen Hand, es muss alles gut laufen."

+++ Werder startet mit Füllkrug ins Abstiegs-Endspiel +++

14:32 Uhr: Die Bremer haben ihre Aufstellung für die Partie gegen den 1. FC Köln bekanntgegeben. Neben dem zuletzt angeschlagenen Milot Rashica läuft auch Niclas Füllkrug von Beginn an für die Grün-Weißen auf.

Hier können Sie sich externe Inhalte (Text, Bild, Video…) von Twitter anzeigen lassen

Stimmen Sie zu, stellt Ihr Browser eine Verbindung mit dem Anbieter her.
Mehr Infos zum Thema Datenschutz.

+++ Abstieg zum Karriere-Ende? Womöglich letztes Spiel für Werder-Legende Pizarro +++

13:55 Uhr: In 489 Bundesliga-Spielen erzielte Claudio Pizarro 197 Tore. Allein für Werder kam der Sturm-Oldie in 249 Partien zum Einsatz, schoss sich mit 109 Treffern zum erfolgreichsten Torjäger der Vereinsgeschichte. Möglich, dass der 41-Jährige auch gegen seinen Ex-Klub, den 1. FC Köln, auf dem Platz steht und als Joker für Torgefahr sorgen soll. Zugleich könnte es das letzte Pflichtspiel seiner Karriere sein, denn nach der Saison tritt der Publikumsliebling ab. Ein Abstieg zum Ende seiner Laufbahn – nicht nur Pizarro wäre damit wohl alles andere als glücklich. Werders Anhänger hoffen daher, dass er noch in zwei weiteren Partien im Kader der Grün-Weißen steht. Denn das würde bedeuten, dass Werder es in die Relegation geschafft hätte.

+++ Auch im Abstiegs-Fall: Werder-Fans halten dem SVW die Treue +++

13:28 Uhr: Ein einziges Mal ist Werder aus der Bundesliga abgestiegen. 40 Jahre liegt der Tiefpunkt der Vereinsgeschichte inzwischen zurück. Sollte es die Grün-Weißen nach dem Heimspiel gegen den 1. FC Köln erneut erwischen, kann sich der Klub zumindest auf die Unterstützung einige seiner Anhänger verlassen.

Hier können Sie sich externe Inhalte (Text, Bild, Video…) von Twitter anzeigen lassen

Stimmen Sie zu, stellt Ihr Browser eine Verbindung mit dem Anbieter her.
Mehr Infos zum Thema Datenschutz.

Hier können Sie sich externe Inhalte (Text, Bild, Video…) von Twitter anzeigen lassen

Stimmen Sie zu, stellt Ihr Browser eine Verbindung mit dem Anbieter her.
Mehr Infos zum Thema Datenschutz.

Hier können Sie sich externe Inhalte (Text, Bild, Video…) von Twitter anzeigen lassen

Stimmen Sie zu, stellt Ihr Browser eine Verbindung mit dem Anbieter her.
Mehr Infos zum Thema Datenschutz.

+++ Schiedsrichter-Ansetzung sorgt für Verwunderung +++

13:15 Uhr: Viele Anhänger der Grün-Weißen blicken heute auch nach Berlin, wo Aufsteiger Union auf Werders Konkurrenten Fortuna Düsseldorf trifft. Ein Bremer schaut sogar besonders genau hin: Der Deutsche Fußball Bund (DFB) hat Harm Osmers auf die Partie angesetzt. Osmers ist gebürtiger Bremer, was angesichts der Brisanz der Begegnung für Verwunderung sorgte. Allerdings wohnt Osmers in Hannover und pfeift für den Niedersächsischen Fußball-Verband, weshalb er sogar bei Werder-Spielen zum Einsatz kommt, wie zuletzt bei der 0:1-Niederlage der Bremer gegen Bayern München. Im Spiel zwischen Werder und dem 1. FC Köln kommt der gebürtige Schweriner Bastian Dankert zum Einsatz.

+++ Polizei sieht sich gewappnet +++

12:35 Uhr: Vor oder nach dem Spiel könnte es in der Stadt hier und da zu Aufläufen von Fans kommen. Man könne es nicht ausschließen, Erkenntnisse über konkrete Planungen gebe es aber bislang nicht, erklärte Polizei-Sprecher Nils Matthiesen. Man habe alles im Blick und sei mit einer erhöhten Zahl an Kräften auf alle Eventualitäten vorbereitet.

+++ Selbst bei Werder-Abstieg: Frank Rost glaubt nicht an Veränderungen +++

12:06 Uhr: Ex-Werder-Spieler Frank Rost geht davon aus, dass Florian Kohfeldt sogar im Falle des Abstiegs Trainer der Bremer bleibt. "Die Entscheidung wird wahrscheinlich wieder so lange hinausgezögert, bis sie irgendwann sagen: Wir können ja jetzt nicht mehr alles ändern. Also bleibt alles beim Alten", sagte der ehemalige Torwart der Bremer im Gespräch mit dem TV-Sender Sky. Es werde sich nichts ändern, "so lange die ganze Show gezahlt wird und alles so weiterläuft wie bisher", befürchtet Rost. "Es wird wahrscheinlich erst eine Veränderung kommen, wenn es kurz vor knapp ist."

Die Vorstellung, dass Werder in der kommenden Saison zusammen mit einem von Rosts anderen Ex-Vereinen, nämlich dem Hamburger SV, in der 2. Liga spielen könnte, habe man in beiden Klubs lange nicht für möglich gehalten.

Bei Werder hat man immer gesagt: 'Wir sind zu gut für die 2. Liga.' Selbst in diesem Jahr haben Spieler gesagt, man werde mit dem Abstieg nichts zu tun haben. HSV-Sportvorstand Jonas Boldt hat gesagt: 'Wer in der Bundesliga nicht auf Zack ist, der wird überholt.' Dem ist nichts hinzuzufügen.

Ex-Werder-Keeper Frank Rost

+++ Der Blick auf die Statistik macht wenig Mut +++

11:40 Uhr: Werder-Trainer Florian Kohfeldt glaubt noch fest an Werders Chancen auf den Klassenerhalt. Auf die Statistiken sollte er aber besser nicht schauen.

+++ Köln-Spieler vertreten sich noch einmal die Beine +++

11:24 Uhr: Wenige Stunden vor dem Anpfiff des Abstieg-Endspiels spazierten die Spieler des 1. FC Köln am Morgen durch Bremen. Ein Kamera-Team von Radio Bremen hat die Rheinländer an der Schlachte entdeckt.

Die Spieler des 1.FC Köln machen einen Spaziergang an der Schlachte.
Die Ruhe vor dem Sturm: Bei bestem Bremer Wetter schlendern die Spieler des 1. FC Köln die Schlachte entlang.

+++ Ex-Spieler bei Werder und Ex-Coach bei Fortuna: Norbert Meier leidet so oder so +++

10:56 Uhr: Der ehemalige Fußball-Profi und Trainer Norbert Meier blickt dem Abstiegs-Fernduell zwischen Werder und Fortuna Düsseldorf mit gemischten Gefühlen entgegen. Bei ihm "werden 50 Prozent des Herzens leiden, und 50 Prozent werden sich freuen", sagte Meier den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Meier spielte zehn Jahre für Werder, wurde mit der Mannschaft 1988 deutscher Meister und stand später als Coach fünf Jahre lang bei Fortuna Düsseldorf an der Seitenlinie. "Ich kann nur verlieren. Es ist überhaupt nicht schön, dass Werder und die Fortuna in der Verlosung sind", sagte der 61-Jährige.

Ich hätte am liebsten, dass beide drinbleiben, aber das ist ja leider nicht mehr möglich. Das Momentum spricht eher für Fortuna Düsseldorf, denn sie haben es in der Hand.

Ex-Werder-Spieler Norbert Meier

+++ "Kein Wunder – Werder am Abgrund" am Sonntag im NDR Fernsehen +++

10:36 Uhr: Mit Europa-Pokal-Ambitionen ist Werder in die Saison gestartet. Doch vor dem letzten Spieltag stehen die Grün-Weißen am Abgrund: Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte droht der Gang in die 2. Liga. Wie konnte es dazu kommen und was bedeutet ein Abstieg für Klub, Fans und Liga? In der Sportclub Story "Kein Wunder – Werder am Abgrund" blickt Radio Bremen-Reporter Jan-Dirk Bruns auf diese in jeder Hinsicht historische Werder-Spielzeit zurück. Zu Wort kommt unter anderem Werders Aufsichtsratsvorsitzender Marco Bode. Die 30-minütige Sendung ist am Sonntag ab 23:15 Uhr im NDR Fernsehen und im Anschluss auf butenunbinnen.de zu sehen.

+++ Manche Werder-Fans haben harte Nacht hinter sich +++

10:11 Uhr: Viele Bremer halten zu ihrem Verein, in guten wie in schlechten Zeiten. Angesichts der Bedeutung des heutigen Spiels hat daher der eine oder andere Anhänger der Grün-Weißen eine eher unruhige Nacht erlebt.

Hier können Sie sich externe Inhalte (Text, Bild, Video…) von Twitter anzeigen lassen

Stimmen Sie zu, stellt Ihr Browser eine Verbindung mit dem Anbieter her.
Mehr Infos zum Thema Datenschutz.

Hier können Sie sich externe Inhalte (Text, Bild, Video…) von Twitter anzeigen lassen

Stimmen Sie zu, stellt Ihr Browser eine Verbindung mit dem Anbieter her.
Mehr Infos zum Thema Datenschutz.

Hier können Sie sich externe Inhalte (Text, Bild, Video…) von Twitter anzeigen lassen

Stimmen Sie zu, stellt Ihr Browser eine Verbindung mit dem Anbieter her.
Mehr Infos zum Thema Datenschutz.

"Liebe kennt keine Liga": Werder und seine Fans vor dem Saisonfinale

Video vom 26. Juni 2020
Fanutensilien von Werder Bremen an einem Balkon. Ein Trikot und ein Schal mit der Aufschrift Heimsieg.

+++ Bovenschulte hofft auf Werder-Wunder +++

9:35 Uhr: Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) blickt mit großer Anspannung auf Werders Abstiegs-Endspiel gegen den 1. FC Köln. "Mir geht die Düse", sagte der 54-Jährige. "Ich bin schon ganz schön angespannt." Andererseits bleibe er Optimist.

Mein Leitspruch ist ja: Durch Aufgeben hat noch keiner gewonnen. Und daran halte ich mich natürlich auch in der jetzigen Situation.

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte spricht im Bremer Rathaus.
Andreas Bovenschulte (SPD), Bürgermeister

+++ Werder muss siegen und benötigt Schützenhilfe +++

9.15 Uhr: Um den Klassenerhalt noch zu schaffen, muss Werder sein Heimspiel gegen den 1. FC Köln (15:30 Uhr) auf jeden Fall gewinnen. Bei einem Unentschieden oder einer Niederlage steigen die Bremer definitiv ab. Zudem sind die Grün-Weißen auf Schützenhilfe von Union Berlin angewiesen: Die Eisernen treffen zeitgleich auf Fortuna Düsseldorf, Werders Konkurrenten im Kampf um den Nicht-Abstieg. Sollte Union sein Heimspiel ebenso wie die Bremer gewinnen, rutscht Werder auf den Relegationsplatz. Trennen sich Berlin und Düsseldorf mit einem Remis, braucht das Team von Trainer Florian Kohfeldt einen Sieg mit mindestens vier Toren Unterschied, um die Düsseldorfer in der Endabrechnung noch hinter sich zu lassen.

Es ist schwer, aber nicht aussichtslos. Es sind nicht drei Punkte und zehn Tore, die wir aufholen müssen.

Werder-Coach Florian Kohfeldt

Mehr zum Thema:

Autoren

  • Helge Hommers
  • Yannick Lemke

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 27. Juni 2020, 19:30 Uhr