"Sehr altklug": Ex-Werder-Keeper Rost wettert gegen Kohfeldt

Wieder Gegenwind für Florian Kohfeldt: Der frührere Bremer Torhüter Frank Rost zählt den Werder-Coach an – die Partie gegen Leipzig am Samstag sei sein Schicksalsspiel.

Werder-Keeper Frank Rost gestikuliert mit seinem linken Arm seine Vorderleute.
Frank Rost war schon als Aktiver kein Leisetreter. Der Ex-Nationalspieler hütete in 202 Bundesligapartien das Werder-Tor. Bild: Imago | Ulmer

Ex-Werder-Torhüter Frank Rost hat Werder-Trainer Florian Kohfeldt mit deutlichen Worten kritisiert. "Der Trainer erklärt jeden Kram, das kommt sehr altklug rüber", sagte der 46-Jährige dem TV-Sender Sky. Jetzt hat man noch Clemens Fritz dazu geholt, man sollte ihn das gleich alles machen lassen. Er ist ein guter Mann. Auch das zeigt ein wenig, dass man mit seinem Latein am Ende ist, wenn man auf solche Schachzüge zurückgreift." Werders früherer Kapitän Fritz, der bei den Norddeutschen die Scouting-Abteilung leitet, war auf Wunsch Kohfeldts mit ins Mannschafts-Trainingslager vor der Partie bei RB Leipzig (Samstag, 15:30 Uhr) gefahren.

Letztendlich müssen sie in Leipzig gewinnen. Wenn sie da jetzt auch noch eine Dusche kriegen und deutlich verlieren, dann ist auch Kohfeldt nicht mehr zu halten.

Ex-Nationalspieler Frank Rost

Kohfeldt wird in Bremen seit Wochen verbal gestützt und steht beim Tabellenvorletzten der Fußball-Bundesliga öffentlich nicht zur Diskussion. Für Rost, der zwischen 1992 und 2002 für Werder spielte, sind vor allem die Leistungen in der Defensive erschreckend. "Ich glaube, die Abwehrleistungen sind in taktischer und fußballerischer Hinsicht eher zweitligareif", sagte der ehemalige Nationalspieler.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 14. Februar 2020, 23:30 Uhr