Werder-Coach Kohfeldt: "Jetzt ist genug geredet!"

Kohfeldt möchte nach sieben Spielen ohne Sieg endlich wieder loslegen. Im Heimspiel gegen Schalke am Samstag kann er dabei erstmals auf Augustinsson zurückgreifen.

Florian Kohfeldt schaut ernst zur Seite nach dem Spiel gegen Gladbach.
Werder-Trainer Florian Kohfeldt: "Es war doch sehr gut, dass wir die Pause hatten. Wir haben die Zeit genutzt, uns auszutauschen, Dinge zu unterfragen, uns aber auch zu bestärken." Bild: Imago | Werner Otto

Die Pressekonferenz hatte am Donnerstagmittag gerade erst begonnen, da wollte sie Florian Kohfeldt am liebsten schon wieder beenden. So heiß war der Werder-Coach darauf, dass es nach der Länderspielpause endlich wieder losgeht. Denn nach sieben sieglosen Spielen in Serie wollen die Bremer am Samstag um 15:30 Uhr im Heimspiel gegen Schalke 04 unbedingt die sportliche Wende einleiten.

Jetzt ist genug geredet! Ich merke an der Stimmung in der Mannschaft, dass sie unbedingt gewinnen will. Und die Stimmung merke ich auch bei mir.

Werder-Trainer Florian Kohfeldt

Man habe die Länderspielpause, so Kohfeldt weiter, zum Meinungsaustausch, aber auch zum vermehrten Training von Standardsituationen genutzt. Der Tabellen-14. offenbarte seit Saisonbeginn immer wieder Schwächen in der Verteidigung von Freistößen und Eckbällen.

Dauerverletzter Augustinsson kehrt zurück

Ludwig Augustinsson während des Trainings bei einem Zweikampf.
Wieder dabei: Vor einem halben Jahr verletzte sich Ludwig Augustinsson (links) am Knie. Bild: Imago | Nordphoto

Mehr defensive Stabilität erhofft sich der Coach der Hanseaten auch vom bevorstehenden Comeback von Ludwig Augustinsson. Der schwedische Linksverteidiger fehlt seit einem halben Jahr, war Ende August am Knie operiert worden und konnte in dieser Saison noch kein Pflichtspiel bestreiten. Gegen Schalke wird der Skandinavier sicher im Kader stehen, sogar einen Startelfeinsatz schloss Kohfeldt nicht aus.

Er ist ein Startelfkandidat, aber das heißt nicht, dass er auch von Anfang an spielt. Es ist nicht der übliche Weg, dass er nach einer so langen Pause gleich beginnt. Das wäre sehr, sehr schnell. Aber er verfügt über ein enorm gutes athletisches Grundkonstrukt. Er wird nach 80 Minuten nicht pumpen.

Werder-Trainer Florian Kohfeldt

Der 25 Jahre alte Augustinsson gehört zu den vielen Abwehrspielern, die sich bei Werder in den vergangenen Wochen und Monaten verletzt haben. Kapitän Niklas Moisander wird den Bremern auch am Samstag definitiv wieder fehlen. "Für das Wochenende ist er kein Thema. Danach schauen wir weiter", sagte Kohfeldt über seinen Abwehrchef.

Nuri Sahin: Werders Denker und Lenker

Nuri Sahin am Rande des Trainings im Gespräch mit Florian Kohfeldt.
Bild: Imago | Nordphoto

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Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 21. November 2019, 18:06 Uhr