Ohje, Assalé: Werders Leihgabe flog wegen Verspätung aus dem Kader

Roger Assalé schaut nachdenklich.
Roger Assalé kam vor dem Ingolstadt-Spiel zu spät zum Treffpunkt und verlor deshalb seinen Platz im Kader. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Weil er zu spät zum Treffpunkt kam, strich Ole Werner Roger Assalé gegen Ingolstadt aus dem Kader. Die Leihe des Ivorers ist aus Werder-Sicht ein Fehlgriff.

Werder und Roger Assalé – diese Verbindung scheint einfach nicht zu passen. Eigentlich kam der Ivorer im Sommer an die Weser, um auf dem Bremer Flügel zu wirbeln. Bisland mit mäßigem Erfolg. Beim 1:1 gegen den FC Ingolstadt 04 stand er am Samstag nun nicht im Kader, weil er anscheinend die Uhr nicht im Blick hatte. "Er ist zu spät zum Treffpunkt gekommen und war entsprechend nicht im Kader", berichtete Ole Werner nach dem Spiel. Der Bremer Coach wollte den Fall nicht zu hoch hängen. Dennoch war ihm anzumerken, dass er ein wenig sauer war. Schließlich stört solch ein Verhalten ja auch immer die Konzentration des Teams auf das anstehende Spiel.

Assalé wird zur Kasse gebeten

Werner verwies darauf, dass es eben bestimmte Regeln gebe, die am Spieltag noch einmal mehr gelten würden. Für seine Verspätung wurde Assalé nicht nur aus dem Kader gestrichen, sondern wird auch noch das Portemonnaie zücken und eine Strafe in die Mannschaftskasse zahlen müssen.

Roger ist da ein Fehler unterlaufen. Er sieht das ein und hat die Konsequenzen dafür zu tragen.

Werder-Trainer Ole Werner in der Pressekonferenz.
Ole Werner in einer Online-Medienrunde nach dem Spiel

Bei Werder kam Assalé bisher nur zu sechs Einsätzen in der 2. Liga, in denen er noch kein Tor erzielte. Bis zum Saisonende ist er noch vom französischen Zweitligsten Dijon FCO ausgeliehen. Neben den Leistungen auf dem Platz sorgt auch ein Verhalten wie am Samstag wohl dafür, dass er über den Sommer hinaus keine Zukunft in Bremen haben wird.

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Dieses Thema im Programm:  Bremen Eins, Das neue Wochenende, 19. Februar 2022, 15.20 Uhr