Werder-Trainer Anfang soll gefälschtes Impfzertifikat verwendet haben

Werder-Trainer Markus Anfang
Bild: DPA | Michael Memmler

Gegen Anfang soll ein Ermittlungsverfahren laufen. Nach buten un binnen-Informationen ist er bei einem Besuch des Gesundheitsamtes aufgefallen. Er bestreitet die Vorwürfe.

Gegen Werder Bremens Trainer Markus Anfang soll ein Ermittlungsverfahren wegen der Nutzung eines gefälschten Impfzertifikats eingeleitet worden sein. Das hat buten un binnen erfahren.

In einem persönlichen Gespräch mit der Geschäftsführung habe Markus Anfang die Anschuldigungen entschieden zurückgewiesen und nachdrücklich versichert, vollständig geimpft zu sein und ein gefälschtes Impfzertifikat nicht genutzt zu haben, so Werder Bremen in einer ersten Stellungnahme gegenüber buten un binnen. Markus Anfang habe sich irritiert gezeigt und verärgert: "Ich habe genau wie jeder andere doppelt geimpfte Bürger meine beiden Impfungen in einem offiziellen Impfzentrum erhalten und dafür die entsprechenden Aufkleber im gelben Impfass bekommen. Den habe ich anschließend in der Apotheke digitalisieren lassen und ging selbstverständlich davon aus, dass damit alles seine Ordnung hat. Ich hoffe sehr, dass sich das Thema schnell aufklärt."

Wer gefälschte Impfdokumente gegenüber Behörden nutzt, macht sich strafbar. Es droht eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr. In der Debatte um Bayern-Profi Joshua Kimmich hatte Werder-Pressesprecher Christoph Pieper gesagt, dass Werder bei seinen Mannschaften, aber auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Impfquote von nahezu 100 Prozent habe.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 18. November 2021, 23 Uhr