Werder-Neuzugang Felix Agu setzt voll auf Angriff

Für den 20-Jährigen ist der Wechsel nach Bremen der erste in seiner Profikarriere. Viel gesehen hat er von seiner neuen Heimat aber noch nicht.

Werder-Verteidiger Felix Agu lächelt nach Spielschluss.
Hatte nach seinem ersten Einsatz im grün-weißen Dress gut lachen: Werders neuer Außenverteidiger Felix Agu. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Schon Anfang des Jahres stand fest, dass Felix Agu in der kommenden Saison für Werder auflaufen wird. Unklar war damals jedoch, in welcher Liga das der Fall sein würde. Zwar habe seine Priorität ohnehin auf seinem damaligem Klub, dem Zweitligisten VfL Osnabrück, gelegen, erzählte Agu am Dienstag bei seiner ersten Pressekonferenz. Mit einem Auge aber hat er auch auf seinen künftigen Arbeitgeber geschielt und mit den Grün-Weißen im Kampf um den Klassenerhalt mitgefiebert. "Natürlich bin ich sehr glücklich, dass es nun für mich in der Bundesliga weitergeht", sagte der 20-Jährige.

Felix Agu über die Anfangszeit in Bremen:

Die ersten Tage waren sehr intensiv. Es ist das erste Mal, dass ich in ein neues Team gekommen bin, daher war schon eine gewisse Nervosität zu spüren. Ich bin gerne bei meiner Familie, dass Bremen so nah an Osnabrück liegt, ist natürlich schön. Vom Team bin ich aber gut aufgenommen worden. Die Jungs machen es mir sehr leicht, auch abseits des Platzes gehen alle gut mit mir um. Von der Stadt habe ich noch nicht so viel gesehen. Ich war aber einmal an der Schlachte, in einem Café.

Felix Agu

... über seine Perspektive:

Der Sprung von der 2. in die 1. Liga ist schon groß. Das Spieltempo im Training ist deutlich höher. Ich bin aber hier, um voll anzugreifen und will mich weiterentwickeln. Natürlich sind auf meiner Position, erfahrene Spieler vor mir mir, die ihre Qualität haben. Das ist gut für mich, von ihnen kann ich profitieren, es gibt viel zu lernen. Ich muss mich über das Training herankämpfen und möchte mich in der Bundesliga beweisen. Dafür bin ich hier.

Felix Agu

... über seine Lieblingsposition:

Ich bin ein offensivfreudiger Außenverteidiger, der viel über das Tempo kommt. Defensiv gibt es viel zu verbessern, das wird mit der Zeit kommen. Als Rechtsfuß fühlt man sich auf der rechten Seite natürlich wohler. Ich habe aber in meiner Profikarriere bisher mehr Spiele auf Links gemacht. Daher tut sich da nicht viel für mich. Der Trainer muss entscheiden, ob und wo er mich aufstellt.

Felix Agu

... über sein Vorbild:

Ein klassisches Vorbild habe ich nicht. Aber ich habe schon lange zu David Alaba aufgeschaut. Das, was er über die Jahre gezeigt hat, hat mich beeindruckt.

Felix Agu

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Autor

  • Helge Hommers

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 11. August 2020, 18:06 Uhr