Jetzt ist Werder Weltmeister – an der Konsole

Als erster Deutscher hat sich Mohammed "MoAuba" Harkous von Werder Bremen beim Fifa eWorld Cup den WM-Titel geholt. Sein Teamkollege scheiterte bereits vorzeitig.

Mohammed "MoAuba" Harkous bejubelt frenetisch seinen Sieg bei dem Fifa eWorld Cup.
Jubel des Weltmeisters: Mohammed "MoAuba" Harkous holte sich im Rückspiel an der Playstation den Titel beim Fifa eWorld Cup. Bild: Reuters | Tom Jacobs

Mohammed "MoAuba" Harkous hat beim Fifa eWorld Cup in London als erster Deutscher den WM-Titel gewonnen. Der Nationalspieler von Werder Bremen setzte sich im konsolenübergreifenden Finale (Xbox/PS4) in der Fußball-Simulation Fifa 19 gegen Titelverteidiger Mosaad "Msdossary" Aldossary aus Saudi-Arabien mit 3:2 (1:1/2:1) durch.

Mit dem Triumph sicherte sich Harkous ein Preisgeld von 250.000 Dollar (rund 225.000 Euro). "Es ist verrückt, das habe ich nicht erwartet, unglaublich", sagte der überglückliche Harkous nach dem Spiel. In der gut gefüllten, aber für die WM umgebauten O2-Arena. herrschte bei den knapp 1.700 Zuschauern während des Endspiels eine angespannte Stimmung, nur bei Toren brandete Jubel auf.

Harkous setzt sich im Rückspiel durch

Im Final-Hinspiel auf der Xbox konnte Aldossary (19), der sich über 100.000 Euro (90.000 Euro) freuen durfte, seinen Vorteil nicht nutzen. Harkous, Weltranglistenfünfter auf der PS4, erkämpfte sich ein 1:1 und krönte sich mit einem 2:1 im Rückspiel auf der Playstation zum Weltmeister.

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Werders Bittner scheiterte im Achtelfinale

Aldossary war zuvor ungeschlagen bis ins Endspiel marschiert. In einem dramatischen Halbfinale hatte Harkous zuvor gegen den Argentinier Nicolas "nicolas99fc" Villalba nach einem Elfer-Krimi (4:3) die Oberhand behalten. Der Publikumsliebling erarbeitete sich im Hinspiel gegen den Weltranglistenersten einen komfortablen 4:1-Vorsprung, kassierte in der Nachspielzeit des Rückspiels aber noch den Ausgleich zum 5:5.

Bereits am Samstag war Werder-Teamkollege Michael "MegaBit" Bittner im Achtelfinale gescheitert. Der deutsche Meister, der ebenfalls für die eNationalmannschaft des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) spielt, erlebte ein bitteres Deja-vu und unterlag Aldossary knapp mit 3:4. Bereits im Vorjahr war für den 21-Jährigen im Viertelfinale gegen den späteren Weltmeister Endstation gewesen. Das Grand Final des FIFA eWorld Cups (FeWC) ist der Saisonhöhepunkt, für den sich die insgesamt 32 besten Spieler auf den Konsolen Xbox und PS4 qualifiziert hatten. Das Turnier ist mit einem Rekord-Preisgeld von 500.000 Dollar dotiert.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 5. August 2019, 23:30 Uhr