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Werders Woche der Wahrheit: "Wir müssen nicht jagen"

Vier Niederlagen in Folge und nun haben die Bremer drei entscheidende Partien vor der Brust. Maximilian Eggestein ist trotz der brenzligen Lage optimistisch.

Video vom 15. April 2021
Maximilian Eggestein gefolgt von den anderen Werder-Spielern beim Herauslaufen aus dem Spielertunnel.
Bild: Nordphoto / Gumzmedia
Bild: Nordphoto / Gumzmedia

In der vergangenen Saison wusste Werder am 28. Spieltag sehr genau, wie die Aussichten sind: ziemlich düster. Die Bremer standen mit 22 Punkten auf Rang 17, einem direkten Abstiegsplatz. Mit viel Glück und jeder Menge Angstschweiß klappte der Klassenerhalt dann noch über die Relegation.

Und jetzt? Da steht Werder am 28. Spieltag mit 30 Punkten auf Rang 13 eigentlich deutlich besser da, doch der Schein trügt. Der Trend zeigt inzwischen klar nach unten und nachdem die Bremer die letzten vier Spiele in Folge allesamt verloren haben, wird die Lage nun doch wieder brenzlig.

"Können richtig gut dastehen – oder auch nicht"

Der Vorsprung auf den Relegationsplatz ist von neun auf vier Punkte zusammengeschmolzen und Werder hat die Woche der Wahrheit vor der Brust. Drei Spiele binnen acht Tagen gegen Dortmund, Mainz und Union Berlin. Maximilian Eggestein weiß, was auf dem Spiel steht.

Auf jeden Fall kann es eine Schlüsselwoche werden. Wir haben jetzt drei wichtige Spiele, nach denen können wir richtig gut dastehen – oder auch nicht.

Werder-Profi Maximilian Eggestein am Donnerstag

Eine "entscheidende Woche" sei es laut Eggestein für Werder und dass am Sonntag mit Borussia Dortmund gleich zum Auftakt der dickste Brocken wartet, macht es nicht einfacher. Doch der 24 Jahre alte Mittelfeldspieler hofft, dass seine Mannschaft "aus allen drei Spielen etwas mitnehmen kann". Damit im Saisonendspurt nicht noch das große Zittern für die Bremer losgeht. "Wir können es mit den drei Spielen hoffentlich schnell in die richtigen Bahnen lenken", so Eggestein.

Wird der Endspurt doch noch brenzlig?

Werder hat jedoch wohl das schwerste Restprogramm der Wackelkandidaten im unteren Tabellendrittel erwischt. Und sowohl Bielefeld als auch Mainz scheinen derzeit im Aufwind. Dennoch glaubt Eggestein, dass die Ausgangslage für seine Mannschaft dieses Mal günstiger ist als in der vergangenen Saison.

Die Situation ist für uns besser als vor einem Jahr, weil wir nicht jagen müssen, sondern alles selbst in der Hand haben. Wenn wir uns das klarmachen, sollte es mental einfacher für uns sein.

Werder-Profi Maximilian Eggestein am Donnerstag

Nach der Schlüsselwoche bleiben Werder nur noch drei weitere Spieltage und die Gegner heißen dann Leverkusen, Augsburg und Gladbach. Sollten in der kommenden Woche die Punkte komplett ausbleiben, dürfte die Bremer wohl ein Déjà-vu ereilen, auf das sie gerne verzichtet hätten.

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Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

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Autorin

  • Petra Philippsen Redakteurin und Moderatorin und Autorin

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 15. April 2021, 23:30 Uhr