Keine Gnade mit Becherwerfern und Flitzern: Werder greift hart durch

Wie am Freitagabend in Bochum wurde auch am Samstagabend im Bremer Weser-Stadion mit einem Bierbecher geworfen. Das will Werder sich nicht gefallen lassen.

Es war der Fußball-Aufreger des vergangenen Wochenendes: Beim Bundesliga-Spiel zwischen dem VfL Bochum und Borussia Mönchengladbach brach Schiedsrichter Benjamin Cortus die Partie ab, weil sein Assistent Christian Gittelmann von einem geworfenen Bierbecher getroffen wurde.

Solche Szenen gab es am Samstagabend auch im Weser-Stadion zu sehen, glücklicherweise mit einem besseren Ausgang. Als Darmstadts Tobias Kempe in der 83. Minute einen Eckball ausführen wollte, warf ein Zuschauer einen Becher auf ihn, traf aber nicht. Ein solches Verhalten will Werder sich nicht gefallen lassen. Wie der Klub bekannt gab, wurde der Becherwerfer noch am Abend ermittelt und seine Identität festgestellt.

Aktuell haben wir ihm ein unbefristetes Hausverbot erteilt, wir behalten uns weitere Schritte vor.

Werder-Präsident Hubertus Hess-Grunewald im Interview auf dem Flur vor seinem Büro.
Werder-Präsident Hubertus Hess-Grunewald

Muss der Flitzer blechen?

Ein solches Hausverbot hat auch der Flitzer erhalten, der in der Nachspielzeit über den Rasen des Weser-Stadions rannte. Falls der DFB den Klub mit einer Strafe belegen sollte, behält der Klub sich vor, diese an den Flitzer weiterzureichen.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Die Rundschau, 22. März 2022, 8 Uhr