Werder verliert seine Gesichter: Auch Co-Trainer Borowski geht

Video vom 4. Juni 2021
Co-Trainer Tim Borowski steht neben Coach Florian Kohfeldt und beobachtet das Werder-Training.
Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz
Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Marco Bode hört auf, Thomas Schaaf hat sich noch nicht entschieden. Nun will Kohfeldts Co-Trainer Tim Borowski seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern.

Werder Bremen gehen so langsam die bewährten Identifikationsfiguren aus. Aufsichtsratchef Marco Bode kündigte seinen Rückzug im Herbst an, ob sich die Grün-Weißen Thomas Schaaf als Technischen Direktor weiterhin leisten können, ist noch offen – und nun verlässt mit Tim Borowski der nächste mit Werder-DNA den Verein.

Der ehemalige Nationalspieler, der aus dem Bremer Nachwuchs den Sprung zu den Profis schaffte und mit Werder 2004 das Double gewann, gehört seit 2017 dem Trainerteam bei den Profis an. Nun will der 41-Jährige seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern.

Aufgrund der Entwicklungen und Entscheidungen der letzten Wochen habe ich mich persönlich schweren Herzens dazu entschieden, meinen auslaufenden Vertrag bei Werder nicht zu verlängern. Ich möchte mich bei allen Mitarbeiter:innen und Fans für die schönen und intensiven Momente bedanken und ich wünsche dem neuen Trainerteam und dem Verein alles erdenklich Gute und den direkten Wiederaufstieg.

Werders Co-Trainer Tim Borowski

Werder bedauert den Abgang

Werders Sportchef Frank Baumann betonte in einer Mitteilung des Vereins, dass man mit Borowski sehr gerne weitergemacht hätte und bedauerte dessen Entscheidung.

Wir bedauern 'Boros' Entscheidung. Wir schätzen Ihn fachlich und menschlich sehr und hätten gerne weiter mit ihm gearbeitet, aber wir respektieren natürlich seine Entscheidung und wünschen ihm für seine Zukunft nur das Beste.

Werder-Sportchef Frank Baumann

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Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 4. Juni 2021, 18:06 Uhr