Bundesliga ab Mai? Innensenator Mäurer kritisiert die DFL und Werder

Bremens Innensenator Ulrich Mäurer hält Geisterspiele ab Mai für keine gute Idee. Einen Antrag von Werder sieht der Senat derweil kritisch.

Video vom 3. April 2020
Der Bremer Innensenator Ulrich Mäurer bei einer Pressekonferenz im Bremer Rathaus. Hinter ihm steht eine Gebärdendolmetscherin.

Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) hat auf der Pressekonferenz am Freitag erneut Kritik an der DFL geäußert. Diese plant, die Bundesliga ab Mai in Form von Geisterspielen fortzuführen. Der Senat sei sich einig, "dass die Botschaft der DFL keine gute Botschaft war", so Mäurer.

Normales Fußball-Training noch nicht vorstellbar

Ebenfalls kritisiert er Werder Bremen für die Planung, ab dem Montag wieder zu trainieren. Laut Mäurer hatte der Klub einen Antrag gestellt, ab der kommenden Woche wieder in Kleingruppen auf zwei Plätzen zu trainieren. Angesichts der Infektionslage könne sich der Senat ein normales Fußball-Training noch nicht vorstellen, sagte Mäurer. Werders Antrag sei deswegen kritisch zusehen. Endgültig darüber entschieden wird in der kommenden Woche Auch wenn das noch keine offizielle Absage ist, darf Werder bis dahin nicht trainieren.

Ab wann die Bundesligavereine das Training wieder aufnehmen können, müsse unter den den Ländern abgestimmt werden. "Das ist kein Thema, bei dem es einen Flickenteppich geben darf", so Mäurer.

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Video vom 31. März 2020
Filbry von Werder im Interview mit buten un binnen.

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Autor

  • Karsten Lübben

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 3. April 2020, 19:30 Uhr