Bremer Bammel im Weser-Stadion – aber Werder verzichtet auf Hokuspokus

Verlieren die Bremer am Dienstag (20:30 Uhr) zu Hause gegen Mönchengladbach, stellen sie einen Negativrekord ein. Ändern möchte Werder im Vorfeld aber nichts.

Weser-Stadion von innen. Zu sehen ist das Spielfeld aus Perspektive der Eckfahne
Werder hat die letzten sieben Bundesliga-Spiele im Weser-Stadion allesamt verloren. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Am Dienstag gegen Borussia Mönchengladbach könnten die Bremer im Weser-Stadion einen traurigen Bundesliga-Rekord einstellen. Sieben Spiele in Folge haben die Bremer in der Bundesliga aktuell in Folge verloren. Schlechter waren bisher in der Bundesliga-Geschichte nur Tasmania Berlin (1965/66) und Hansa Rostock (2004/05) mit jeweils acht Heimpleiten in Folge.

Die Kiste mit den Psychotricks bleibt bei Werder aber trotzdem zu. Auf Kniffe wie einen Umzug in die Gästekabine oder einen neuen Song zum Einpeitschen der Profis verzichten Trainer Florian Kohfeldt und Sportchef Frank Baumann. Das Duo glaubt nach dem Stimmungsaufheller in Freiburg auch ohne Hokuspokus an ein Ende der schwarzen Heimserie. "Jetzt aktionistisch irgendetwas zu verändern, ist nicht der richtige Weg", sagte Baumann vor dem Spiel gegen das Topteam aus Mönchengladbach. "Wichtig ist, dass wir uns auf die Leistung auf dem Platz konzentrieren", meinte Kohfeldt: "Und nicht daran denken, dass wir eine katastrophale Heimsaison spielen." Stattdessen wollen die Bremer den Schwung aus dem 1:0-Sieg in Freiburg am Samstag mitnehmen und für eine Überraschung sorgen.

Werder-Coach Kohfeldt zeigt es seinen Kritikern

Video vom 24. Mai 2020
Der Trainer von Werder Bremen, Florian Kohfeldt jubelt und zeigt die Faust.

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Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 25. Mai 2020, 18:06 Uhr