Werder feiert klaren Testspiel-Erfolg gegen Viktoria Berlin

Mehrere Spieler von Werder Bremen und Viktoria Berlin kämpfen um den Ball.
Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Beim 3:0-Sieg gegen den Drittligisten zeigten die Bremer vor allem in der ersten Hälfte eine offensivstarke Leistung. Nach der Pause blieb Werder bemüht, aber ohne Torglück.

Trotz Corona-Misere und Trainingslager-Chaos startet Werder mit einem deutlichen Sieg ins neue Jahr. Die Bremer gewannen ihr Testspiel am Mittwochnachmittag gegen Viktoria Berlin auf dem heimischen Platz 11 mit 3:0 (3:0). Vor allem in der ersten Hälfte zeigte Werder eine souveräne Leistung.

Coach Ole Werner war "insgesamt zufrieden", wie er nach dem Spiel sagte. Wenngleich seine Mannschaft sicherlich noch "die ein oder andere Gelegenheit" zu einem weiteren Treffer hatte, freute es den Werder-Trainer, dass seine neuformierte Defensive zu Null gespielt hatte.

Linksverteidiger Park erzielt die Führung

Werder-Stürmer Marvin Ducksch schießt einen Elfmeter.
Per Elfmeter traf Werder-Stürmer Marvin Ducksch zum zwischenzeitlichen 2:0. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Obwohl die Bremer allein coronabedingt auf fünf Spieler verzichten mussten, suchten sie gleich nach Anpfiff den Weg nach vorne. Bereits in der 2. Spielminute traf Werder-Stürmer Eren Dinkci den Pfosten. Linksverteidiger Kyu-Hyun Park zielte nach rund einer Viertelstunde besser: Eine feine Vorarbeit von Nicolai Rapp verwertete der Südkoreaner souverän zum 1:0 (16. Minute).

Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte waren die Bremer erneut erfolgreich. Nach einem Foul am agilen Felix Agu verwandelte Werder-Torjäger Marvin Ducksch den fälligen Strafstoß (36.). Unmittelbar vor dem Pausenpfiff stocherte der auffällige Dinkci den Ball im Getümmel zum 3:0-Halbzeitstand über die Linie (45.).

Viele Werder-Wechsel nach der Pause

Vor dem zweiten Spielabschnitt tauschte Werner seine Mannschaft munter durch. Mehrere Akteure aus der zweiten Garde bekamen ihre Chance. Nach etwas mehr als einer Stunde fiel fast der vierte Treffer für den Gastgeber, als die Berliner sich den Ball beinahe selbst ins Tor gelegt hätten. Den viel zu hoch geratenen Rückpass eines Viktoria-Verteidigers klärte der Gästekeeper gerade noch so mit dem Kopf vor der Linie (66.).

Eine Viertelstunde vor Abpfiff hatte Nachwuchsstürmer Tim van de Schepop die große Chance aufs 4:0. Doch der von Roger Assale stark freigespielte Niederländer knallte den Ball aus vollem Lauf freistehend in den Bremer Nachthimmel (75.). Somit blieb es beim letztendlichen 3:0-Erfolg. "In der zweiten Hälfte hatten wir sehr viele jüngere Spieler auf dem Platz, die aber alle wirklich ordentlich gespielt haben", befand Werner.

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  • Helge Hommers Redakteur und Autor

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 5. Januar 2022, 21 Uhr