Werder gibt Testspiel-Sieg aus der Hand: 2:2 gegen St. Petersburg

Video vom 8. Juli 2021
Werder-Spieler Leonardo Bittencourt schlägt eine Flanke.
Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz
Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Im Härtetest gegen den russischen Champions League-Teilnehmer führten die Bremer zur Pause mit 2:0. Nach dem Seitenwechsel verlor Werder jedoch den Faden.

Viel Licht und Schatten gab es bei Werders Härtetest am Mittwochabend im Zillertal gegen St. Petersburg zu sehen. Die Bremer begannen stark und führten zur Halbzeit bereits mit 2:0.

Aufgrund vieler Wechsel im zweiten Spielabschnitt geriet Werder aber ins Hintertreffen und musste sich vor rund 500 Zuschauern letztendlich mit einem 2:2-Unentschieden begnügen. Vor allem mit den ersten 45 Minuten war Trainer Markus Anfang, der zuvor die ersten drei Testspiele mit seinem Team alle gewonnen hatte, mehr als zufrieden.

Wir haben eine richtig gute erste Halbzeit hingelegt und nur wenig zugelassen. Das ein oder andere Tor hätten wir sogar noch mehr machen können.

Werder-Trainer Markus Anfang nach dem 2:2 im Testspiel gegen St. Petersburg

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Eren Dinkci trifft zur Führung

Werder-Stürmer Niclas Füllkrug schießt einen Elfmeter.
Werder-Stürmer Niclas Füllkrug erzielte per Elfmeter das Tor zum 2:0. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz

Werder begann mutig und suchte in den Anfangsminuten mehrfach den Abschluss. Die erste gute Chance hatte Niklas Schmidt, dessen Fernschuss der russische Keeper nur mit Mühe abwehrte (10. Minute). Wenig später zielte Eren Dinkci genauer und traf ins lange Eck zur verdienten Führung (20.). Kurz darauf hätte der Youngster fast nachgelegt, doch sein Außenristschuss ging knapp vorbei (24.).

Kurz vor dem Seitenwechsel holte dann der quirlige Leonardo Bittencourt einen Elfmeter raus, den Niclas Füllkrug sicher zum 2:0 verwandelte (45.). Zwar war auch St. Petersburg zur ein oder anderen Chance gekommen, ernsthaft geprüft wurde Werder-Keeper Michael Zetterer in der ersten Halbzeit jedoch kaum.

Werder wechselt nach der Pause munter durch

Vor Wiederanpfiff tauschte Coach Anfang ordentlich durch. Gleich sieben neue Bremer standen auf dem Platz. Die vielen Wechsel zeigten Wirkung, allerdings auf der aus Werder-Sicht falschen Seite. Denn den besseren Start erwischte St. Petersburg, das nach einer knappen Stunde durch einen schnellen Konter auf 1:2 verkürzte (58.). In der 68. Minute glichen die Russen schließlich aus – ein Treffer, der sich mehr als angedeutet hatte. Große Chancen erspielte sich Werder – abgesehen von einem Freistoß von Kevin Möhwald (85.) – im zweiten Spielabschnitt nicht. So blieb es beim 2:2-Unentschieden.

Dass wir in der zweiten Halbzeit dagegengehalten haben und nicht eingebrochen sind, müssen wir positiv mitnehmen. Wir haben viele kleine Fehler gemacht, dann ist es natürlich schwer, das Spiel in den Griff zu bekommen. 

Werder-Trainer Markus Anfang nach dem 2:2 im Testspiel gegen St. Petersburg

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Autor

  • Helge Hommers Autor

Dieses Thema im Programm: Sportblitz, 8. Juli 2021, 18:06 Uhr