Ex-Werder-Trainer Markus Anfang legt Geständnis ab

Bild: Imago | Comsport

In einer Erklärung an die Bremer Staatsanwaltschaft hat Anfang zugegeben, einen gefälschten Impfausweis genutzt zu haben. Dem Ex-Werderaner droht nun eine Geldstrafe.

Der ehemalige Werder-Trainer Markus Anfang hat zugegeben, einen gefälschten Impfausweis verwendet zu haben. Das Geständnis legte Anfang bei der Bremer Staatsanwaltschaft ab, wie Sprecher Frank Passade auf Nachfrage von buten un binnen bestätigte. "Der Beschuldigte hat über seinen Verteidiger schriftlich eine geständige Einlassung geschickt." Zuerst hatte das Portal "Deichstube" darüber berichtet.

Erklärung erfolgte bereits im Dezember

Nach Aussage der Staatsanwaltschaft sei die Erklärung bereits im Dezember abgegeben worden. In dem Dokument habe Anfang eingeräumt, dass er ungeimpft und sein Ausweis falsch gewesen sei.

Die Ermittlungen dauern indes weiter an. Die Staatsanwaltschaft muss nun festlegen, mit welchen Sanktionen sie dem Geständnis begegnen wollen. Statt mit einer Gerichtsverhandlung könnte das Verfahren mit einem Strafbefehl für Anfang enden. Dies würde bedeuten, dass der 47-Jährige eine Geldstrafe bezahlen muss. Die Höhe der Tagessätze legt demnach die Staatsanwaltschaft nach den "wirtschaftlichen Möglichkeiten" des Angeklagten fest. Gerade bei geständigen Tätern ist dies ein häufig genutzter Weg, um das Verfahren zu beenden. Die Wahrscheinlichkeit für eine ebensolche juristische Lösung ist laut Passade auch in diesem Fall "sehr hoch".

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Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten 5. Januar 2022, 17 Uhr