Werder-Sportchef Baumann verdonnert Friedl zum Bleiben

Marco Friedl trägt am Weser-Stadion ein Freizeitshirt.
Marco Friedl hatte zuletzt gestreikt bei Werder. Nun scheiterte seine Wechsel-Absicht. Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz
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Bei Werder war Marco Friedl am Wochenende in den Streik getreten – ohne Erfolg. Die Bremer und Union Berlin konnten sich nicht auf einen Wechsel einigen.

2. Liga statt Europa: Marco Friedl muss bei Werder Bremen bleiben. Nachdem der Österreicher sich zuletzt geweigert hatte, für Werder zu spielen, hat der Klub sich nicht mit Union Berlin auf einen Transfer des Verteidigers einigen können. "Es gab am Samstagnachmittag ein verbessertes Angebot eines Bundesligisten für Marco. Das Angebot hat aber unseren Rahmenbedingungen nicht entsprochen, so dass Marco auch über das Ende des Transferfensters hinaus bei uns bleiben wird", wird Werder-Sportchef Frank Baumann auf der Webseite des Klubs zitiert.

Trotz seines Verhaltens am vergangenen Wochenende wird bei uns nichts zurückbleiben. Wir sind uns sicher, dass ab sofort Marcos volle Konzentration wieder Werder gilt.

Sportchef Frank Baumann auf der Werder-Webseite

Friedl selbst dürfte nach seinem Streik am Sonntag einen schweren Stand bei den Werder-Fans haben. In der Mitteilung des Klubs versuchte er, das ramponierte Verhältnis zu kitten. "Ich habe mich bei Werder immer wohl gefühlt, daran hat sich nichts geändert. Ich möchte weiterhin mithelfen, hier wieder etwas aufzubauen", wird der 23-Jährige zitiert. Es sei niemals seine Absicht gewesen "der Mannschaft und dem Verein zu schaden oder die Fans zu enttäuschen".

Werders Friedl will sich wegstreiken

Video vom 29. August 2021
Marco Friedl trägt Freizeitkleidung und FFP2-Maske am Weser-Stadion.
Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz
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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 30. August 2021, 21 Uhr