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Werderfan Jan Delay: "Thomas Schaaf nicht mögen, ist wie Hunde treten"

Das Abstiegs-Finale der Bremer erlebt der Sänger als "Bad der Emotionen". Im Podcast erzählt Delay, warum Schaaf der Derbste sei und Werder für ihn der richtige Verein ist.

Jan Delay vor einem grünen Hintergrund
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

Eigentlich hat Jan Delay momentan andere Sorgen, als sich um seinen Herzensklub den Kopf zu zerbrechen. Denn aktuell schraubt der bekennende Werder-Fan rund um die Uhr an seinem neuen Album, das sich in den letzten Zügen befindet. Viel Arbeit also, die ihn ein wenig vom Werder-Kummer ablenkt. So ganz ausblenden kann Delay die Frage, ob die Bremer die Klasse halten oder absteigen, jedoch nicht. "Natürlich ist Angst dabei. Aber ich bin auch guter Dinge, es ist ein Bad der Emotionen", erzählt der 45-Jährige in der neuen Folge des Podcasts "Grün-weiße Liebe".

Ich glaub einfach daran, dass wir drin bleiben. Wenn es aber anders kommt, dann ist das so.

Werder-Fan Jan Delay im Podcast "Grün-weiße Liebe"

Schaaf trat im Video zu Delays Werder-Hymne auf

Mut macht Delay der neue, altbekannte Trainer, der das Team im Abstiegs-Endspiel gegen Gladbach (Samstag, 15:30 Uhr) coachen wird. "Wenn irgendwer mir Hoffnung macht, dann Thomas Schaaf", sagt Delay. Werder-Legende Schaaf sei ein "Unikum, einfach der Derbste", weil er das mache, was er für richtig halte. Und das führte, zumindest in der Vergangenheit, meist zum Erfolg.

Kein Wunder, dass Delay immer noch mächtig stolz darauf ist, Schaaf für das Video zu seiner vor drei Jahre erschienen Werder-Hymne "Grün-weiße Liebe" gewonnen zu haben. "Thomas Schaaf nicht mögen, ist wie Hunde treten", sagt Delay im Gespräch mit Podcast-Host Olaf Rathje.

"Werder ist Heimat"

Obwohl Delay in Hamburg geboren ist, schlägt sein Fußballherz seit 39 Jahren für die Bremer. Der Liebe zum Verein hätten auch die vergangenen beiden Horror-Saisons nichts anhaben können. "Über die Art und Weise, wie da Fußball gespielt wurde, lässt sich streiten", betont er. "Aber worüber sich nicht streiten lässt, sind die Ideale, die dort hochgehalten werden, wie die Fans drauf sind und wie die Heimspiele ablaufen." All diese Aspekte machten den Klub so sympathisch und zeigen dem Sänger, dass er bei den Bremern richtig aufgehoben ist. Kurzum: "Werder ist Heimat", wie Delay betont.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, der Mittag, 20. Mai 2021, 10 Uhr